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Liebe Leute,

Ortsdiener Karl Liebe Leute,

die Neustädter Stadtverordnetenversammlung könnte eine Fortsetzungsgeschichte für mich parat halten. Ähnlich der Komödienreihe "Die Lümmel von der ersten Bank".

Diese „erste Bank“ wird im Parlament vom Kurzen Kalle und dem Grollenden Klaus besetzt - den Ortsvorstehern von Mengsberg und Neustadt. Und die beiden hatten während der ersten Stadtverordnetenversammlung der neuen Legislaturperiode einen Heidenspaß: Haben sich ein ums andere Mal beömmelt, wenn die Jungs und Mädels des hohen Hauses sich verhaspelten.

Es war aber auch schwierig, was die Stadtverordneten zu sagen hatten - es gab nämlich zwei Möglichkeiten: „Herr Stadtverordnetenvorsteher: Ich nehme die Wahl an“, oder natürlich: „Herr Stadtverordnetenvorsteher: Ich nehme das Amt an.“

Heraus kam allerdings immer wieder eine Mischung: „Ich nehme das Wahl an“, oder „Ich nehme die Amt an.“ Und Kalle und Klaus steigerten sich auf ihrem Beobachtungsposten immer weiter rein, lachten sich schlapp und standen kurz davor, Wetten abzuschließen, ob der Nächste wohl „die Amt“ oder „das Wahl“ annehmen würde.

Bin mal gespannt, ob sich in Neustadt ein Oberstudiendirektor Dr. Gottlieb Taft findet, der „Pepe, den Paukerschreck“ und seinen Zwillingsbruder in der Stadtverordnetenversammlung zu stoppen vermag. Ein Kandidat wäre Sacks Sebastian, der ja nun Lehrer ist. Könnte aber eher die Aufgabe von Michels Fränzchen werden, der ja seit neuestem die Amt des Stadtverordnetenvorstehers innehat. Ach quatsch, der neulich das Wahl zum …

Ach, egal. Hoffe, das gar nix passiert. Wäre doch schade, wenn die Neustädter Lausbubengeschichten - so wie die Reihe der Fernsehkomödien - bereits nach sieben Folgen ihr Ende finden.

Das wäre voll ungut,

Euer Ortsdiener Karl

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