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Liebe Leute,

Ortsdiener Karl Liebe Leute,

mit dem Alter ist das so eine Sache. Bin ja selber in einen Jungbrunnen gefallen und altere deshalb nicht. Oder nur bedingt. Oder halt nur äußerlich.

Bleibe aber im Herzen stets jung - was jedoch gleichzeitig dazu führt, dass ab und zu der Überblick verloren geht, was jetzt jung, was wirklich jung und was dann doch schon alt ist. Und am Montag ist‘s mal wieder geschehen.

Sah, dass Mäuschen Marius in die nächste Amöneburger Stadtverordnetenversammlung einzieht und freute mich über die Frischzellenkur, die das graue Gremium erhalten wird. Der Kollege schrieb dann auch fröhlich, dass der Roßdorfer Jung‘ von der FWG der jüngste Kommunalpolitiker des Bergstaates sein wird - hätte das aber lieber nochmal geprüft. Denn Jahrgang 1992 mag zwar jung sein - aber der Jüngste wird von der CDU kommen: Wiebers Philipp ist nämlich Jahrgang 1993.

Und wenn die grauen Jungs von der schwarzen Partei ihre Mitglieder für den Magistrat gefunden haben, dann wird sogar noch Derschs Noah in die Stadtverordnetenversammlung einziehen und angesichts von Geburtsjahrgang 1996 der allerjüngste Stadtverordnete sein.

Wie sang doch Grönemeyers Herbert? „Kinder an die Macht!“ Und jetzt alle den Refrain: „Und nix für ungut“,

Euer Ortsdiener Karl

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