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Liebe Leute,

Ortsdiener Karl Liebe Leute,

hatte gestern ‘nen richtig schlechten Start in den Tag. Wachte zunächst weit vor der Zeit auf und konnte nicht mehr einschlafen.

Schlurfte entsprechend müde an den Frühstückstisch, um festzustellen, dass mein Lieblingskäse gänzlich in anderen Mägen verschwunden war. Duschen und Anziehen ging unfallfrei über die Rampe, aber als ich gestiefelt und gespornt abmarschbereit war, ging das Drama los. Der Schlüsselbund war weg, fand sich nicht an den beiden üblichen Ablagepunkten. Die Sucherei ging los. Erst oberflächlich, dann hektisch und intensiv. Jeder Winkel wurde mit der Taschenlampe ausgeleuchtet, alle Taschen durchsucht, und als unsereins sogar den Kühlschrank inspizierte, begann die beste Ehefrau von allen an der Zurechnungsfähigkeit Eures Karlemanns zu zweifeln. Und ich verzweifelte. Ihr habt sicher eine Vorstellung davon, was der Verlust von zwei Generalschlüsseln kostet . . . In meine Not griff ich den Ersatzschlüssel fürs Auto, um aus dem Haus zu stürmen. Kam aber nur bis zur Haustür. Und in deren Schloss steckte mein Schlüsselbund. Immerhin von innen. Uff! Bin dem großen Unheil gerade noch mal von der Schippe gesprungen.

Nix für ungut,

Euer Ortsdiener Karl

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