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Liebe Leute,

Ortsdiener Karl Liebe Leute,

was war denn da in der Nacht von Montag auf Dienstag in Kleinseelheim los?

Im Sandweg hatten die Anwohner brav ihre Biomülltonnen zum Entleeren rausgestellt. Als einer dann morgens - ach, morgens: mitten in der Nacht, es war schließlich noch dunkel - zur Arbeit fahren wollte, machte er eine gefährliche Entdeckung: Irgendwer hatte in der Straße die Biomülltonnen umgestellt. Teilweise vor Türen, in Einfahrten, teilweise aber auch auf die Fahrbahn. Und das, meine Freunde, geht mal gar nicht. Hoffe mal, da ist irgendwer im besoffenen Kopf langgezogen, hat nur Unsinn machen und nichts Böses anstellen wollen. Aber trotzdem: Volle Tonnen auf den Gassen sind alles andere als witzig. Nein, sie sind gefährlich, weil das massive Hindernisse sind, die bei einem Unfall mächtig Schaden anrichten können. Stellt Euch nur mal vor, Ihr fahrt nachts - wahrscheinlich noch oder schon im Halbschlaf - durch die Straßen und auf einmal steht, völlig unerwartet, eine Tonne auf der Straße. Da gibt es nix zu lachen. Wer so etwas macht, sollte sich rund um den Begriff „gesunder Menschenverstand“ informieren.

In Kleinseelheim ging die Sache wohl gut aus. Der Frühaufsteher jedenfalls hat sich die Mühe gemacht und sämtliche Tonnen dahingezogen, wo er dachte, dass sie hingehören. Löblich! Vielen Dank dafür, und nix für ungut,

Euer Ortsdiener Karl

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Von Redakteur Florian Lerchbacher