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Liebe Leute,

Ortsdiener Karl Liebe Leute,

lieber Ast dran als Ast ab. Ne, Moment, lieber Arm dran als Arm ab, heißt der Kalauer richtig.

Aber wenn wir schon beim Thema sind, bleiben wir doch einfach beim Ast - und damit ist nicht das Anruf-Sammel-Taxi gemeint, sondern ein ganz normaler Ast von einem Baum.

Also ganz normal ist auch wieder der falsche Ausdruck, denn dann würde das Teil ja unbeachtet von der Welt an seinem Baum sein. Der Ast, von dem hier die Rede ist, hängt allerdings rum. Und damit ist nicht das Rumhängen im guten Sinne gemeint.

Nein, er hängt so ein bisschen wie ein Damoklesschwert über dem Radweg 6 zwischen Rauschenberg und Kirchhain und könnte gefährlich für Radfahrer und Fußgänger werden. Und zwar schon seit Mittwoch. Sagt Ehrhardts Walter, der die Gefahrenstelle nach seiner Aussage umgehend der Rauschenberger Stadtverwaltung meldete.

Doch passiert ist scheinbar nix. Und das macht den Walter ein bisschen ärgerlich. Vielleicht sogar ein bisschen mehr. Denn er schimpft: „Auf Bürger fremder Gemeinden scheint die Stadt Rauschenberg nicht zu reagieren.“

Gut. Bin jetzt auch kein Bürger der Stadt, aber zumindest mal Rauschenberger im Herzen. Ich liebe schließlich meine sechs Ostkreis-Gemeinden allesamt. Und die Bürger liegen mir sehr am Herzen.

Bevor also einer von denen den Ast auf den Kopf bekommt, sollte sich ein fröhlicher städtischer Angestellter mal auf den Weg machen und das Teil entfernen. Es hängt wohl etwa 80 Meter nach Beginn des Radwegs in Rauschenberg, kurz hinter der ersten Linkskurve in Fahrtrichtung. Also ran an den Speck. Beziehungsweise den Ast. Und nix für ungut,

Euer Ortsdiener Karl

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Von Redakteur Florian Lerchbacher