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Liebe Leute,

Ortsdiener Karl Liebe Leute,

Ihr erinnert Euch an den jungen Mann, von dem am Samstag die Rede war? Der, der sich an Christi Himmelfahrt so die Lichter ausgeschossen hatte, dass er sogar seine Freundin auf einem Fest vergaß?

Nun, hatte in Zusammenhang mit meiner Erzählung ja auch die Frage gestellt, wieso Christi Himmelfahrt eigentlich auch Vatertag heißt. Erfuhr nun, dass Vogels Diethelm, Pfarrer hier im schönen Stadtallendorf, sich genau dieser Frage auch gewidmet hatte. Und zwar justamente am vergangenen Donnerstag. Seine Analyse: Jesus sei durch seine Himmelfahrt zu seinem Vater gelangt – insofern sei die Bezeichnung in Ordnung.

Versuche nun, den Bezug zu unserem jungen Trunkenbold herzustellen. Dessen Vater wohnt ein paar Kilometer weit weg. Bezweifle angesichts der gelaufenen Schlangenlinien, dass er es heil bis zu seinem geschafft hätte. Können ja schon froh sein, dass er überhaupt daheim angekommen ist. Und vor allem: Dass er nicht gefahren, sondern immerhin nur gelaufen ist.

Und nix für ungut,

Euer Ortsdiener Karl

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Von Redakteur Florian Lerchbacher