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Liebe Leute,

Ortsdiener Karl Liebe Leute,

gleich ein paarmal kam meine Wenigkeit in der Haupt- und Finanzausschuss-Sitzung von Amöneburg zur Sprache. Manch einer wähnte sich schon mit einem Bein in dieser Kolumne - schaffte es dann aber doch nicht.

Die Jungs von der CDU bewarben sich zwar intensiv mit einem kurzen Gespräch. Und mitten drin Wicherts Jan-Gernot. Es war quasi andersrum als in der Schule: Da muss er aufmüpfige und nicht zuhörende Kinder ermahnen. Im Ausschuss lenkte der Lehrer derweil seine Mannen ab, sodass diese unaufmerksam waren und einem Gespräch nicht folgen konnten. Was zum Eintrag ins Klassenbuch reichen könnte, ist aber noch lange nicht genug für Euren Karl.

Auch nicht geschafft hat es Kauls Winnie. Der hatte in einem Antrag zur Geschäftsordnung angemahnt, dass er an seinem Sitzplatz nix hören könne - und das Schicksal teile das Publikum bestimmt. Am Ende setzte er sich um, zeigte sich aber mit dem Ergebnis seiner Beschwerde nicht zufrieden: „Wer etwas bewegen will, muss sich bewegen“, ärgerte sich der Sozialdemokrat.

Nein, einer seiner Parteikollegen eroberte mein Herz im Sturm. Elmacis Sefa hat das Rennen gemacht. Und zwar durch eine Anfrage: Er wollte wissen, ob denn die Namen für den ein oder anderen Platz im künftigen Naherholungszentrum mit touristischem Anspruch und großem Anziehungswert, der derzeitigen Erddeponie, bleiben würde. Nein, es seien nur Arbeitstitel, bekam er als Antwort. Was Euren Karl ins Spiel bringt. Denn der hat eine Hammeridee und reißt jetzt einen Namenswitz: Der Sefa will bestimmt Namensgeber für ein kleines Biotop sein. Könnte mir „El Matschi“ gut vorstellen - was allerdings auch ein guter Produktname sein könnte. Der Jung‘ ist Pflege- und Gesundheitswissenschaftler. Vielleicht eröffnet er im ehemaligen Steinbruch ja eine kleine Praxis mit dem Verkaufsschlager „El Matschis Moorpackungen“.

Weltklasse. Ich nehme zwei. Und ein „nix für ungut“,

Euer Ortsdiener Karl

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Von Redakteur Florian Lerchbacher