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Liebe Leute,

Ortsdiener Karl Liebe Leute,

auf der einen Seite hackten die närrischen Jungs von der Kolpingfamilie mal wieder ganz schön auf die anderen Leut‘ rum.

In Momberg müssten Jugendliche sich bei der Kirmes zum Beispiel nicht mit bunten Bändchen als Minderjährige outen - bei Familienfeiern gehöre das nicht zu den gesetzlichen Vorschriften, sagten zum Beispiel Henkel und Larry. Und Gnaus Andreas konnte natürlich nicht anders, als Launis Michael die frische Niederlage von dessen Lieblingsverein VfB Stuttgart gegen dessen Lieblingsfeindbild FC Bayern gleich mal unter die Nase zu reiben. Im Karneval ist eben vieles erlaubt - und das lassen sich die Kerle natürlich auch nicht nehmen.

Das Thema Kaserne, die zum Flüchtlingslager umgewandelt wird, behandelten sie gleichzeitig mit dem gebührenden Respekt. Stattdessen riefen sie dazu auf, ihren künftigen Mitmenschen offen gegenüberzutreten und sie willkommen zu heißen. „Kein Mensch verlässt seine Heimat, wenn es keinen Grund gibt. Sind wir einfach hilfsbereit“, rief der Andreas beispielsweise aus - und erntete tosenden Applaus. Das freut doch.

Und ist supergut,

Euer Ortsdiener Karl

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Von Redakteur Florian Lerchbacher