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Liebe Leute,

Ortsdiener Karl Liebe Leute,

hab‘ an dieser Stelle schon häufiger über die Not mit der Notdurft berichtet. Ein weiteres Kapitel dieser unendlichen Geschichte hat mir jetzt eine Stadtallendorferin erzählt.

Die war mit zwei Enkelkindern bei einem entspannten Einkaufsbummel in der Innenstadt unterwegs. Der entwickelte eine gewisse Dynamik, als ihre siebenjährige Enkelin plötzlich „musste“. Denn in dem gar nicht so kleinem Laden, in dem das Trio gerade einkaufte, gab es keine Kundentoilette. Also zogen Großenmutter und Enkel weiter in das ebenfalls nicht ganz kleine Geschäft nebenan. Auch dort war man auf derartige Notfälle der Kunden nicht eingerichtet. In den Läden Nummer drei und vier das gleiche Bild. Unsere Großmutter gab auf, packte ihre Enkel ins Auto und fuhr sie zügig, aber unter Einhaltung der Straßenverkehrsordnung gerade noch rechtzeitig zur heimischen Toilette. Uff, noch mal gutgegangen. Das ist in der Innenstadt beileibe kein Einzelfall. Habe mehrfach mitbekommen, wie sich Passanten in ihrer Not auf mein Dienst-WC geschlichen haben. Daher meine unverbindliche Empfehlung zu Einkaufspreisen an die Stadtverordneten: Denkt doch mal über eine öffentliches WC in der Innenstadt nach. Nix für ungut,

Euer Ortsdiener Karl

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