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LIEBE LEUTE,

LIEBE LEUTE,

Mensch steht, Frosch geht. Beziehungsweise hüpft. Und das auch noch mit Vorrang. Zumindest in Schweinsberg. Aber nur am Dienstag. Ihr ahnt es: Es geht um einen Aprilscherz - und zwar einen, bei dem sich der Erfinder richtig viel Mühe gemacht hatte:

Auf dem Sackweg am Moor stand eine Ampel mit Bewegungsmelder. Sie zeigte meist Rot für Fußgänger und Grün für Frösche (Privatfoto). Die Spaziergänger nahmen das gute Stück tatsächlich ernst. „Gute Sache, da fahren keine Autos mehr durch, und die Frösche werden geschützt!“ So lautete ein Kommentar, ein anderer war: „Das ist für die Natur wichtig und richtig.“ Und es gab sogar Lob: „Da hat die Stadt wirklich mal mitgedacht.“

Doch weit gefehlt: Deutschlands erste Froschampel - die bestimmt der Schweinsberger Exportschlager schlechthin geworden wäre - war nur ein von Estors Reinhard sorgfältig geplanter Scherz. Ein Tischtenniskollege von ihm vermutete übrigens, dass der Reinhard für das Angrillen der Tischtennis-Abteilung am Samstag auf dem Grillplatz am Moor Werbung machen wollte. Halte das für zu weit hergeholt: Glaube kaum, dass da Froschschenkel auf den Grill kommen. Und die Zeiten des Kannibalismus sind meines Wissens nach sogar in Schweinsberg vorbei.

Und nix für ungut,

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Von Redakteur Florian Lerchbacher