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Gnade für Gehweg-Parker

Ortsdiener Karl Gnade für Gehweg-Parker

nein: Liebe Gehwegparker. Die Stadt Amöneburg hat eine Botschaft an Euch. Und zwar teilt sie im letzten Amtsblättchen mit, dass es Euch bald an den Kragen geht.

Weil: Straßen sind für den motorisierten Fahrzeugverkehr und Radfahrer da. Gehwege indes für Fußgänger. „Dies gilt nicht nur in großen Städten, sondern auch auf dem Land“, heißt es in der Mitteilung. Würde sogar noch hinzufügen: auf dem flachen Land und sogar auf dem Berg!

Allem Anschein nach gibt es in Amöneburg viele Autofahrer, die ihre Karren auf den Gehwegen parken. Diesen Gehwegparkern will die Stadt an den Kragen gehen - also zur Kasse bitten. Und zwar ab dem 1. März.

Bis dahin könnt Ihr, liebe (oder böse?) Gehwegparker, Euch scheinbar noch nach Herzens Lust austoben. Kreuz und quer parken, vielleicht auch das Auto einfach mal auf dem Dach auf den Gehweg legen? Klasse wäre auch, noch schnell ein Treffen der „Anonymen Gehwegparker“ zu veranstalten. Am besten direkt vor einem Kindergarten, damit auch die Kleinen sich direkt daran gewöhnen können, auf der Straße zu laufen.

Der Gehweg heißt ja nicht umsonst so! Steckt doch schon im Wort drin: Geh weg! Und zwar flott. Dahinten wartet schließlich schon der nächste Gehwegparker, der da stehen will, wo Ihr gerade rumlauft. Also Beeilung. Und vor allem: Nix für ungut,

Euer Ortsdiener Karl

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