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OP-Jubiläumsserie: Persönlich

Schnelle Finger und langer Atem

Eine Hand reicht fast gar nicht mehr um aufzuzählen, in wie vielen Abteilungen Uwe Dillmann bei der OP bisher tätig war.
Foto: Lisa-Martina Klein
© Lisa-Martina Klein

Marburg. „Ursprünglich wollte ich Maurer werden, um mir mein eigenes Haus zu bauen. Mein Onkel, der bei der OP technischer Betriebsleiter war, brachte mich aber auf die Idee, Drucker zu werden“, sagt Dillmann.
Erst danach kam er als Perforationsschreiber zur OP. „Schnell auf der Schreibmaschine schreiben, mehr musste man nicht können“, erzählt er.
Seitdem holten ihn die technischen Neuerungen immer wieder ein, wie die Abschaffung des Fotosatzes, die Einführung des Computers, oder der Wandel der Software. Dazu kamen Umstrukturierungen der Abteilungen und Aufgabengebiete in der Vergangenheit.

Keine ruhige Zeit für Dillmann: „Ja, es gab Zeiten, da wusste ich nicht, ob mein Arbeitsplatz noch sicher ist. Allerdings legte der Verleger immer großen Wert darauf, dass es zu keinen unnötigen Entlassungen kommen musste und so bin ich heute noch da.“ Und hat so die ein oder andere Anekdote auf Lager: „Zwischenzeitlich war ich für die Belichtung von fertigen Buchseiten zuständig. Wir hatten einen Großauftrag, und ich hatte Nachtschicht. Das Büro war so leise, und ich so müde, dass ich in dieser Nacht mein gestecktes Ziel nicht erreichte. Das werde ich wohl nie vergessen.“

von Lisa-Martina Klein

 
Zur Person

Name: Uwe Dillmann

Alter: 59

Wohnort: Alsfeld

Erlernter Beruf: Drucker

Bei der OP seit: 1976

Werdegang bei der OP:
Perforationsschreiber, Fotosatz, Produktionssteuerung, Assistenz des Außendienstes, Anzeigensatz
Beruf heute: Mediengestalter

 


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