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Lokalzeitung bietet Raum für Eigeninitiative

Persönlich Lokalzeitung bietet Raum für Eigeninitiative

Nach Stationen bei der Zeit in Hamburg, dem Tagesspiegel in Berlin und dem Handelsblatt in Düsseldorf verließ Roger Schneider 2006 die Medien, um in der Heimat – dem Landkreis Gießen – zwei Jahre lang das schwesterliche Handelsunternehmen zu sanieren.

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Quelle: Lisa-Martina Klein

Name: Roger Schneider
Alter: 56
Wohnort: Pohlheim
Familienstand: in Beziehung, 2 Kinder
Erlernter Beruf: Schriftsetzer, Verlagskaufmann
Bei der OP seit: 2009
Werdegang bei der OP: Anzeigenleiter
Beruf heute: Anzeigenleiter, Geschäftsführer ZVG Marburg und Ostkreis

„Bei überregionalen, größeren Zeitungen mag manches stringenter geregelt und organisiert sein. Was mich bei der Lokalzeitung aber fasziniert, ist die Eigeninitiative der Mitarbeiter. Viele erarbeiten sich die Dinge, die sie wissen müssen, um die Herausforderung, die gerade die neuen Medien mit sich bringen, stemmen zu können“, sagt Schneider.

Als Leiter der Abteilung Anzeigen kümmert er sich um das tägliche nationale wie regionale Anzeigengeschäft und arbeitet mit Kollegen verschiedenster Abteilungen sowie externen Partnern aus anderen Branchen zusammen. „Mit Unterstützung der Verkaufsförderung erarbeite ich ständig neue Konzepte und Produkte für unsere Leser. Darunter fällt zum Beispiel die Ausbildungsmesse ,Ansage Zukunft‘, die gemeinsam mit Partnern aus dem Arbeitsmarkt realisiert wird“, erklärt Schneider.

Hinzugekommen ist die Funktion als Mit-Geschäftsführer der Zeitungs-Vertriebsgesellschaften Marburg und Ostkreis. Zurzeit stellen sich Schneider und sein Team dieser Herausforderung: „Am 8. Oktober erhält jeder Haushalt unsere rund 100 Seiten starke Jubiläumsbeilage. Die Logistik muss reibungslos funktionieren, um die Zeitung mitsamt Beilage pünktlich in die Briefkästen zu bekommen.“

Das Verlagswesen bekam Schneider in die Wiege gelegt. „Mein Großvater war bei der Gießener Allgemeinen Leiter der Rotation. Er brachte mir das Verlagswesen näher. Nach der Schule begann ich eine Ausbildung zum Schriftsetzer. Aufgrund wirtschaftlicher Veränderungen und meinem Wunsch nach mehr Gestaltungsmöglichkeiten schloss ich danach noch eine Ausbildung zum Verlagskaufmann an.“

von Lisa-Martina Klein

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