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OP-Jubiläumsserie: Persönlich

Journalist, „weil man etwas bewegen kann“

Schon mit zehn Jahren war für Manfred Hitzeroth, wie für viele Jungen in diesem Alter, Sportreporter der Traumjob. Sein erster Artikel als Freier Mitarbeiter der OP während des Studiums hatte allerdings herzlich wenig mit Sport zu tun.
Foto: Lisa-Martina Klein
© Lisa-Martina Klein

Name: Manfred Hitzeroth
Alter: 53
Wohnort: Marburg
Familienstand: verheiratet
Erlernter Beruf: Studium Geschichte und Germanistik, Redakteur
Bei der OP seit: 1987
Werdegang bei der OP: Volontariat, Redakteur bei der Eisenacher Presse
Beruf heute: Redakteur Stadtredaktion

„Es war ein Konzert von der Gruppe ‚Tänzers Traum‘ im KFZ. Ich merkte: Kultur macht mir Spaß. Später sprang ich länger für den Kulturredakteur ein und ja, verriss auch schon mal das ein oder andere Stück.“

1987 begann Hitzeroth sein Volontariat bei der OP. Hier schrieb er auch für die Sportredaktion, allerdings eher über Lokalsport. Bis auf die 
 Fußball-Europameisterschaft 1988 im eigenen Land. „Wir fuhren damals sogar zu den Spielen und ich berichtete direkt von einem Spiel des deutschen Teams aus dem Münchener Olympiastadion“, erinnert er sich.

Nach seinem im historischen Monat November 1989 beendeten Volontariat gehörte er zur ersten Redaktion der von der OP in Marburgs Partnerstadt gegründeten Eisenacher Presse. „Ein Jahr dort war wie sieben Jahre in Marburg. Es ist unheimlich viel passiert, weil kurz vorher der Mauerfall war“, erzählt der 53-Jährige.

Damals wie heute ist der Journalismus Hitzeroths Traum
job, „weil man etwas bewegen kann“. „Ein Beispiel: 2002 feierte die Universität ihr 475-jähriges Bestehen. Dazu sollte anstelle des Philipp-Logos ein neues, sehr abstraktes Logo eingeführt werden, das aber auf einhellige Ablehnung in Uni und Stadt stieß. Die OP fragte ihre Leser nach ihrer Meinung und Vorschlägen. Ich war überwältigt von der Welle der kreativen Antworten der Leser. Schließlich blieb Philipp weiter auf dem Uni-Logo.“

Das Schreiben der OP-Seite „Forschung Marburg“ ist Hitzeroths Spezialgebiet. „Die Uni hat viele tolle Forschungsprojekte. Die Forschungsseite ist eine Plattform, diese Arbeiten vorzustellen. Ich bringe die oft hochkomplizierten Themen in eine für die Leser verständliche Sprache“, erklärt er.

von Lisa-Martina Klein


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