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Persönlich

Job bei der Presse "hat sich so ergeben"

Mit dem vermehrten Einsatz von Computern geht eine Menge Arbeit in den Geschäftsstellen bedeutend schneller. Sandra Weitzel hat in der Ausbildung vieles noch mit Hand geschrieben.
© Yannic Bakhtari

Marburg. Name: Sandra Weitzel
Alter: 44
Wohnort: Stadtallendorf
Familienstand: verheiratet, 2 Kinder
Erlernter Beruf: Bürokauffrau
Bei der OP seit: 1988
Werdegang bei der OP: Ausbildung zur Bürokauffrau, Bürokauffrau in der Geschäftsstelle Stadtallendorf, dann im Redaktionssekretariat, danach im Schlossbergcenter
Beruf heute: Kaufmännische Angestellte

„Das Beste an meinem Job sind die Vielseitigkeit, der Kontakt zu den Menschen und das Abteilungsübergreifende. Ich erledige Dinge für den Vertrieb, nehme Feedback, Anzeigen und Artikel entgegen“, sagt Sandra Weitzel. Vieles geschähe auch spontan. „Manche Kunden fragen mich nach den Preisen, nach Artikeln oder möchten Infos zur Zeitungszustellung.“ Wie aufs Stichwort kommt während des Interviews eine Kundin herein und erkundigt sich nach der leichten Preiserhöhung.

Doch Weitzel wollte nicht unbedingt zur Presse, das „hat sich einfach so ergeben“. Sie fing noch zu einer Zeit an, als vieles auf EDV umgestellt wurde: „Ich war der letzte Azubi, der noch die Versandzettel von Hand schreiben musste, bevor das digitalisiert wurde.“ Damals gab es auch noch keine Anzeigenerfassungsprogramme, weshalb einiges länger dauerte. „Seit Anfang des neuen Jahrtausends erstellen wir die Familienanzeigen direkt am Computer. Wir können den Kunden die Anzeigen direkt präsentieren, wobei Sonderwünsche an den Anzeigensatz weitergeleitet werden.“

Weitzels Büro liegt zentral in der Universitätsstraße, daher kommen auch viele Fragen zu Themen, die die OP gar nicht betreffen. Das emsige Treiben macht sie nicht nervös: „Da hab ich mich schon dran gewöhnt.“ Zu ihren Aufgaben gehören auch Reisenachsendungen, Ab- und Neubestellungen und der Verkauf von weiteren Produkten wie OP-Büchern und Veranstaltungskarten.

An ihre Zeit in der Stadtallendorfer Redaktion erinnert sich Weitzel gerne zurück: „Es war ein gutes Miteinander."

von Yannic Bakhtari


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