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In der Kneipe einen Job bekommen

Persönlich In der Kneipe einen Job bekommen

Tobias Kunz ist durch und durch Fußballer. Er kickt nicht nur selbst, er berichtet auch für die OP von den Sportplätzen der Region.

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Marburg. Name: Tobias Kunz
Alter: 24
Wohnort: Wetter-Oberrosphe
Familienstand: ledig
Erlernter Beruf: Studium Politikwissenschaften
Bei der OP seit: 2011
Beruf heute: Freier Mitarbeiter in der Sportredaktion

Die einen haben nach einem Abend in der Kneipe einen Kater, die anderen einen Job: Tobias Kunz gehörte an jenem Abend 2011 zu letzterer Gruppe. „In der Kneipe in Oberrosphe traf ich ­einen OP-Mitarbeiter, den ich kannte. Er fragte mich, ob ich nicht als Freier Mitarbeiter in der Sportredaktion arbeiten wollte. Auch wenn ich bisher keine journalistische Laufbahn in Betracht gezogen hatte - Deutsch war eigentlich nie mein Fach - kam mir ein Nebenjob sehr gelegen, hatte ich doch grade mein Abitur hinter mich gebracht“, erzählt Kunz.

Er probierte die Arbeit in der Sportredaktion aus und fand schnell Gefallen daran. Kein Wunder, ist er doch selbst durch und durch Fußballer. „Ich spiele bei der SG Rosphe und bin Vorsitzender des VfL Oberroshpe. Und natürlich war ich, wie viele andere, bei den Fratzen aktiv, der ehemaligen Hobby-Fußballmannschaft der OP. Das war eine spaßige Zeit“, sagt Kunz und lacht.

Anfangs arbeitete er als Redaktionshelfer im Spätdienst, in der er die überregionalen Sportseiten erstellte. „Danach kam der Sportbuzzer der OP dazu und ich begann, selbst über den Lokalsport zu schreiben“, sagt der 24-Jährige. Wobei sein erster Termin ganz und gar nicht „lokal“ war: „Bei meinem ersten Termin fuhr ich gleich zu einem Spiel des Bundesligisten Eintracht Frankfurt. Das war auch gleichzeitig der aufregendste Termin, den ich bisher hatte.“

Inzwischen kann sich der Politikwissenschaftler die Arbeit in der Redaktion gut als Beruf vorstellen. „Die Arbeit liegt mir. Ich halte meine Texte kurz und komme ohne Gerede auf den Punkt. Auch wenn ich dadurch manchmal Schwierigkeiten hab, die Zeilen zu füllen“, sagt er mit einem Schmunzeln. Für ihn hat gerade erst der Master begonnen - genügend Zeit also, sich noch zu überlegen, was er genau machen will.

von Lisa-Martina Klein

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