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Persönlich

Ihn erschüttert nichts mehr

Während andere Jungs noch mit Autos spielten, war Gianfranco Fain schon Verleger seiner eigenen Zeitung: Mit zwölf Jahren brachte er eine handgeschriebene Zeitung für und über seine Nachbarschaft heraus. Auflage: zwei Exemplare.
Foto: Thorsten Richter
© Thorsten Richter

Name: Gianfranco Fain
Alter: 56
Wohnort: Marburg
Familienstand: verheiratet, 2 Kinder
Erlernter Beruf: Speditionskaufmann
Bei der OP seit: 1992
Werdegang bei der OP: Freier Mitarbeiter, Redaktionsassistent, Volontär, Stationen in verschiedenen Ressorts
Beruf heute: Redakteur in der Hinterlandredaktion.

„Ich bewarb mich mal als Verlagskaufmann bei einer Lokalzeitung, wurde aber zum Einstellungstest der Drucker eingeladen und habe danach nie wieder was davon gehört“, erzählt der Sohn eines Eiscafé-Besitzers. Es sollte also nicht sein mit der Journalistenkarriere. Vorerst.

Zum Psychologie-Studium verschlug es den gebürtigen Italiener, der in Hameln aufwuchs, nach Marburg. „Dort fragte ich einen Volleyball-Mitspieler, ob es die Möglichkeite gebe, bei der OP zu jobben“, sagt Fain. Und so kam er 1992 doch noch zur Zeitung und dem Journalismus.

Als Freier Mitarbeiter für die Jugendsportseite fing er an, war später Redaktionsassistent in der Nord-Südkreisredaktion, bevor er am 1. April 1997 sein Volontariat bei der OP antrat. Seine erste Station nach dem Volo war das Journal-Ressort, danach war er Schlussredakteur.

„Ich war nur wenige Tage dort, als der zweite Irakkrieg begann. Wir schoben den Andruck der Zeitung so weit in die Nacht wie möglich, waren deutschlandweit aber auch eine der wenigen Zeitungen, die das Thema groß auf Seite 1 hatte“, erzählt Fain und fügt schmunzelnd hinzu: „Seitdem erschüttert mich nichts mehr.“

Denn genau diese Dinge sind es, die für Fain den Beruf des Journalisten spannend machen. „Außerdem durfte ich schon Persönlichkeiten wie Richard von Weizsäcker oder Gregor Gysi treffen, und Dinge ausprobieren, die ich sonst nie kennengelernt hätte. Zum Beispiel in einem Luftschiff mitzufahren“, fügt Fain an.

von Lisa-Martina Klein


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