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Filmprofessor verfolgt die Marburger Politik in der OP

OP-Leser Filmprofessor verfolgt die Marburger Politik in der OP

Professor Malte Hagener ist an der Philipps-Universität in Marburg eigentlich Fachmann für Spielfilme. Die Lokalzeitung liest der gebürtige Hamburger allerdings auch gerne.

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Professor Malte Hagener hat die Stadt Marburg im Blick: In der Tageszeitung und von seinem Büro aus.Foto: Grähling

Quelle: Patricia Graehling

Marburg. „Am liebsten lese ich in meiner Mittagspause den lokalen und den regionalen Teil“, erklärt er. Die überregionale Politik, Sport und Wirtschaft nehme er in anderen Medien wahr. „Aber nur in der OP bekomme ich das Geschehen in der Stadt in seiner ganzen Breite mit, egal ob Politik, Kultur oder Sport.“ Gesammelt und aufbereitet, aber auch konsequent verfolgt würden wichtige Informationen aus der Region eben nur in der Tageszeitung. „Da sehe ich generell die Bedeutung einer Lokalzeitung.“

Im Kulturteil seien es vor allem die filmkulturellen Themen, die Hagener von Berufs wegen interessieren. Da sind etwa der Marburger Kamerapreis oder das Open-Eyes-Festival. An der Organisation des Kamerapreises ist der 44-Jährige seit etwa eineinhalb Jahren sogar selbst beteiligt.

Der Hamburger kam im Jahr 2010 nach Marburg an die Uni. „Da konnte ich mit einer Lokalzeitung noch nicht so viel anfangen“, gibt er zu. „Das hier ist meine erste Professur - ich habe mich also viel mit der Uni und meinem Arbeitsumfeld beschäftigt.“ Als er richtig in Marburg angekommen sei, habe er sich auch für die lokale Berichterstattung angefangen zu interessieren. „Aber man sollte schon wissen, wo das Hinterland ist und was der Südkreis ist, wenn man alles verstehen will.“ Wobei Hagener sich vor allem auf die Berichte aus Marburg und der Umgebung stürze: „Was in Stadtallendorf passiert, lese ich jetzt nicht im Detail“, gibt er mit einem Lachen zu.

Beruflich befasst Hagener sich mit Filmen aller Art, gerne auch mit asiatischen Filmen. Seine Dissertation schrieb er zur europäischen Filmavantgarde der 1920er- und 1930er-Jahre.

von Patricia Grähling

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