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Sonderbeilage der OP

"Ein ganz schön dickes Ding"

Sogar die Polizei gratuliert: Beim abendlichen Anruf auf der Dienststelle gibt es statt der üblichen seriösen Begrüßung ein lautes „Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag“. Die Sonderbeilage ist im Landkreis angekommen.
Auch der olympische Goldmedaillengewinner aus Rio, Fabian Hambüchen, lässt es sich nicht nehmen, der OP zum 150. zu gratulieren. Oben: Helfer Wenzel Steuer am OP-Stand.  Foto: Thorsten Richter

Auch der olympische Goldmedaillengewinner aus Rio, Fabian Hambüchen, lässt es sich nicht nehmen, der OP zum 150. zu gratulieren. Oben: Helfer Wenzel Steuer am OP-Stand.

© Thorsten Richter

Marburg. Sie sei ein „echter Renner“, sagt Wenzel Steuer, der an diesem Wochenende während des Elisabethmarkts in der Marburger Oberstadt für die OP tätig war. „Viele kommen hier zum Stand und wollen noch ein Exemplar haben, um es für Bekannte mitzunehmen. Andere wollen sie sogar archivieren“, berichtet Steuer. So eine umfangreiche Sonderedition – immerhin 96 Seiten stark – sei „auf jeden Fall irgendwie noch mal mehr als die Wochenendzeitung“. Deswegen finde sie auch einen „guten Anklang“ beim Publikum.

Hans-Ulrich Kaufmann hatte die Jubiläumsbeilage bereits am Freitag in der Zeitungsbox. „Sie ist ein Geschichtsbuch für die Stadt Marburg und den Landkreis“ sagt er. „Wann gibt es schon mal eine solche Zusammenfassung auch der jüngeren Marburger Geschichte? Wahnsinn, was da alles drinsteht, und so interessant. Das verdient die größte Bewunderung“, lobt er und fährt fort: „Ich brauche ja eine ganze Woche, um alle Artikel zu lesen.“ Der Marburger wünscht sich, dass die Beilage in Buchform veröffentlicht wird. „Ich ordere auf der Stelle jetzt schon sechs Exemplare“, verspricht der 75-Jährige.

Erika Krause aus Niederwalgern ließ es sich nicht nehmen, ihrer ganzen Familie die Beilage vorzulesen. „Ich habe keine Oberhessische Presse abonniert, und wenn ich dann mal so eine kriege, dann lese ich die natürlich“, erzählt die 67-Jährige.

Ebenfalls gratulieren möchte Dirk Wilbert, Pfarrer von Oberweimar. Gegenüber OP-Redakteur Götz Schaub-Schöne äußerte er sich wie folgt: „Herzlichen Glückwunsch zum Jubiläum Ihrer und unserer Zeitung! Auch wenn ich die OP mittlerweile online erhalte, hat es mich besonders gefreut, wie Sie die Zustellerinnen bei uns auf den Dörfern (Kornelia Ax in Haddamshausen und Christel Fromm in Oberweimar, Anmerkung der Redaktion) gewürdigt haben.“

„Die Beilage war ziemlich umfangreich, der Zusteller hatte ganz schöne Schwierigkeiten, sie in den Briefkasten zu kriegen“, sagt Wolfgang Kneip. Alles in allem habe sie ihm gut gefallen, auch wenn er sie bislang nur durchgeblättert habe. „Es war interessant zu sehen, wie viele Leute bei der Oberhessischen Presse arbeiten“, sagt Kneip.

Günter Majewski, Vorsitzender der SPD-Fraktion in Fronhausen, äußerte sich ebenfalls zur Sonderedition. „Eine lesenswerte Beilage, die mir auch optisch gut gefällt“, sagt er.Und auch Leserin Barbara Harbecke aus Todenhausen findet lobende Worte: „Eine sehr gelungene Beilage. Davon werde ich mir noch ein paar besorgen zum Weitergeben an Leute, die nicht mehr im Landkreis leben“.

Anton Fischer sagt, er habe die Beilage zunächst einmal nur durchgeblättert. Aber schön aufgemacht sei sie schon. „Die Größe ist für den Anlass schon gut so – es sind ja 150 Jahre, da muss man schon was bringen. Ein ganz schön dickes Ding“, wie der Stadtallendorfer findet.

Grundhilde Göllach hat die Sonderveröffentlichung zwar auch schon in ihren Händen gehalten, sich aber noch nicht wirklich eingehend damit beschäftigt. „Ich habe eigentlich nur die Bekannten, die da eingetragen sind oder inseriert haben, bisher wirklich wahrgenommen“, sagt die Seniorin aus Weimar, und abschließend:  „Ich werde sie aber noch fertiglesen“.

In Erinnerungen schwelgte Arni Lauer aus dem Ebsdorfergrund beim Anblick der Beilage. Auf einmal seien da wieder viele Bilder von den Zeiten, „als die Straßenbahn noch fuhr, und wie das alles noch so war“, sagt der 74-Jährige.

Natürlich gibt es bei einem solch großen Projekt auch immer Dinge, die nicht gefallen. Ein Punkt, der besonders auf der Facebook-Seite der OP geteilt wurde, beschäftigt sich mit den schon genannten „Promi-Gratulationen“. Viele seien nur schwer lesbar gewesen. In einem Online-Kommentar fiel sogar das Wort „Sauklaue“. Die OP bedankt sich dennoch ganz herzlich bei allen Gratulanten, auch wenn die Glückwünsche nicht immer einfach zu entziffern waren.

Und dann ist da ja noch Turnstar Fabian Hambüchen, der „alles Liebe und Gute“ wünscht. „Macht genauso weiter. Auf die nächsten 150 Jahre“, rät er der Oberhessischen Presse in einer kurzen Video-Botschaft. Dem hat die Redaktion nichts hinzuzufügen.

von Dennis Siepmann
und Mareike Bader


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