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Ein Umzug in 36 Stunden

Gerhard Happel schätzt an seinem Job bei der OP vor allem den guten Umgang miteinander.
Gerhard Happel schätzt an seinem Job bei der OP vor allem den guten Umgang miteinander. Foto: Lisa-Martina Klein

Gerhard Happel schätzt an seinem Job bei der OP vor allem den guten Umgang miteinander.

© Lisa-Martna Klein
  • Name: Gerhard Happel
  • Alter: 61
  • Wohnort:
  • Ebsdorfergrund-Beltershausen
  • Familienstand:
  • verheiratet, 2 Kinder
  • Erlernter Beruf:
  • Elektro-Installateur
  • Bei der OP seit: 1979
  • Beruf heute:
  • Leitung Haustechnik, Sicherheitsfachkraft

Marburg. Ein Umzug in nur 36 Stunden? Was verrückt klingt, machte Gerhard Happel mit seinen Kollegen 1991 möglich. „Die gesamte Druckvorstufe, mit Fotosatz- und Entwicklungsmaschinen, zog damals von der Frauenbergstraße in das neue Gebäude im Franz-Tuczek-Weg um. Da der Zeitungsbetrieb für die Montagsausgabe wieder aufgenommen werden musste, musste alles zwischen 2 Uhr Samstagfrüh bis 14 Uhr am Sonntagnachmittag geschehen sein“, blickt Happel auf seine bis dahin größte und spannendste Herausforderung zurück.

Ursprünglich zum Elektro-Installateur ausgebildet, wurde Happel 1979 – ohne eine Bewerbung abgeschickt zu haben – bei der OP als Betriebselektriker eingestellt. „Mein Ausbildungsbetrieb, mit dem ich bereits schon einige Jahre unter anderem auch viel bei der OP gearbeitet hatte, musste altersbedingt schließen. Als die damalige Geschäftsleitung der OP davon erfuhr, luden sie mich zu einem Gespräch ein“, erzählt Happel.Seine Arbeit hatte wohl überzeugt. 1990 wurde Happel die Leitung der Abteilung Haustechnik übertragen, die er mit aufgebaut hatte.

„Wir waren zuständig für Instandhaltung und Reparaturen aller Art, sowie für Bau- und Umbaumaßnahmen. Wir waren sozusagen eine Firma in der Firma“, sagt Happel. In dieser Zeit arbeitete er keineswegs nur in Marburg; er wurde ebenso für die in Eisenach neu gegründete Eisenacher Presse eingesetzt. 1995 kam nach entsprechender Ausbildung der Posten der Sicherheitsfachkraft hinzu.

„Als ich mir vor drei Jahren bei Heimarbeiten eine schwere Handverletzung zuzog wurde mir sofort jegliche Unterstützung zur weiteren Ausübung meines Berufes von dem Verlegerehepaar Hitzeroth zugesichert. Auch die jetzige Geschäftsführerin kam mich spontan besuchen, das hat mir sehr geholfen. Dieser persönliche Kontakt zur Geschäftsleitung und den guten Umgang mit den Kolleginnen und Kollegen schätze ich bis heute sehr“, betont Happel.

von Lisa-Martina Klein


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