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Die OP von gestern auf großer Fahrt

Basteln eines Papierschiffs Die OP von gestern auf großer Fahrt

Für jeden Freizeitseemann, der in der Badewanne gerne der Kapitän ist: Das Schiff aus Zeitungspapier ist schnell gefaltet. Und die große Seefahrt macht nicht nur kleinen Seemännern Spaß.

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Mit dem Papierschiffchen, gefaltet aus einer OP, können Freizeitkapitäne auf der Lahn „in See stechen“ – das Papier sollten sie nach der Fahrt wieder aus dem Gewässer fischen.

Quelle: Thorsten Richter.

Marburg. Wie ging das noch gleich? Wer einen Malerhut aus einem Bogen Zeitungspapier falten kann, ist schon auf halbem Weg, um in See zu stechen – mit dem eigenen Papierschiffchen aus der OP von gestern. Auf dem Youtube-Kanal der Oberhessischen Presse finden Sie eine ausführliche Anleitung in Videoform. Hier ein Schritt nach dem anderen:

- Eine Doppelseite aus der OP von gestern zusammengefaltet mit der Öffnung nach unten legen und in der Mitte knicken und wieder öffnen.

- Die oberen Ecken zur Mitte falten.

- Das überstehende Stück nach oben klappen. Auf der Rückseite wiederholen.

- Nun die überstehenden Zipfel umklappen, sodass ein Dreieck entsteht.

- Das Dreieck an der offenen Seite öffnen, drehen und zum Quadrat falten, sodass die Mittellinie vom ersten Falten eine der äußeren Kanten bildet.

- Untere Spitze auf die obere Spitze falten und auf der Rückseite wiederholen, sodass erneut ein Dreieck entsteht.

- Das Dreieck öffnen, drehen und zum Quadrat falten.

- Nun nur noch die äußeren Spitzen vorsichtig auseinanderziehen und das Schiff in Form bringen.

- Wenn das Schiff kleiner, dafür aber stabiler werden soll, die Doppelseite am Anfang einmal in der Mitte falten und die weiteren Schritte wie beschrieben durchführen.

Die Möglichkeiten zum Einsatz der Papierschiffe sind vielfältig: Eine Regatta wäre ein Spiel für den nächsten Kindergeburtstag. Eine etwas kleinere Variante könnte dazu schon die Einladung zur Piratenparty oder den Kuchentisch schmücken.
Weitere Ideen, was man mit der OP von gestern machen kann, gibt es auf www.op-marburg.de/150 oder unserem Youtube-Kanal.

von Philipp Lauer

 
Faltgeschichte

Mit einem Papierschiffchen lässt sich auch eine kleine Faltgeschichte erzählen, an deren Ende plötzlich ein Hemd aus dem Wasser auftaucht:

- Das Boot kämpft sich tapfer durch hohe Wellen, die Matrosen versuchen, es im Unwetter auf Kurs zu halten. Plötzlich läuft das Schiff auf ein Riff auf (Spitze des Schiffchens abreißen).

- Dann wird das schaukelnde Schiff gegen ein weiteres Riff gedrückt und verliert sein Heck (Hinterseite des Schiffchens abreißen).

- Der Sturm kennt keine Gnade und die Matrosen können nichts machen: Der Mast des Schiffes bricht im tosenden Meer ab (Spitze des Schiffchens bogenförmig abreißen).

- Das Schiff ist völlig zerstört und geht unter. Die Matrosen retten sich auf eine Insel, doch der Kapitän geht mit seinem Schiff unter (das kaputte Schiffchen auseinanderfalten).

- Dort, wo das Schiff im Meer untergegangen ist, taucht etwas aus dem Wasser wieder auf: Es ist das Hemd des Kapitäns (das Hemd mit rundem Kragen und kurzen Ärmeln entsteht beim Auseinanderfalten des Schiffchens).

 
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