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Persönlich

Die Finger juckten

Benjamin Kaiser hatte sich noch nicht einmal richtig in Marburg eingelebt, da juckten ihm die Finger nach Arbeit als Journalist.
© Lisa-Martina Klein

Marburg. Name: Benjamin Kaiser
Alter: 27
Wohnort: Marburg
Familienstand: ledig
Ausbildung: Masterstudium Geschichte und Internationale Politik Bei der OP seit: 2013
Beruf heute: Freier Journalist für Lokales, Sport, Kultur, Wirtschaft

 „Ich hatte schon während meines Bachelorstudiums in Heidelberg für eine Zeitung gearbeitet. Da war der Einstieg hier in Marburg gar nicht so schwer, auch wenn es natürlich eine Weile gedauert hat, bis ich wusste, wer wer im Landkreis ist“, erzählt er.

Hauptsächlich ist der 27-Jährige für die Sportredaktion unterwegs und betreut die Fußball-Gruppenligen und - als großer Fan der US-Sportarten - auch die Marburg Mercenaries redaktionell.

Weil er sonntags aber nicht auf jedem Sportplatz der Region sein kann, holt Kaiser die Spielberichte nach Abpfiff von der Redaktion aus telefonisch ein. „Aus den ganzen Informationen, die die Trainer mir geben, nehme ich das essentielle raus, und schreibe einen Spielbericht. Ich bin sozusagen der ‚Destillator‘“, erklärt er und lacht. Wichtig ist ihm die Ehrlichkeit im Sport sowie Journalismus. „Im Umgang mit Vereinen muss man als Journalist Fingerspitzengefühl beweisen, man muss sagen, was gut lief, muss aber auch Kritik üben dürfen. Vereine dürfen auch direkt auf mich zukommen, wenn sie mit etwas nicht einverstanden sind“, erklärt Kaiser.

Neben der Vor- und Nachberichterstattung hat er sich mit seinen Kollegen aus der Sportredaktion außerdem zum Ziel gesetzt, den Sport in einem größeren Kontext zu beschreiben. „Dafür gibt es die Seite 2 im Sportteil. Da kommen Themen zur Sprache, zum Beispiel Aberglaube im Sport, die sonst keinen Platz haben. Diese Geschichten sind sehr zeitintensiv, machen aber riesigen Spaß“, sagt Kaiser.

von Lisa-Martina Klein


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