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Den Kirchturm mit 
anderen Augen sehen

OP-Jubiläumsserie: Mit meinen Augen Den Kirchturm mit 
anderen Augen sehen

Günther Zucchi lebt seit 1962 in Marburg und seither ist die Elisabethkirche sein Lieblingsort.

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Quelle: Günther Zucchi

Marburg. „Für meine Augen sind die mächtigen Türme der Elisabethkirche Heimat. Sie strahlen eine ungeheuere Kraft aus und verleihen Hoffnung auf Ewigkeit“, begründet er dies. Noch heute könne er nicht an dem Gebäude vorbeigehen, ohne ­eine Genickstarre zu riskieren. Kein Wunder also, dass das mächtige Gebäude auch eines seiner liebsten Fotomotive ist, die er gerne auch auf künstlerische Art umsetzt.

Gebaut wurde das historische Gotteshaus vom Deutschen Orden zu Ehren der Heiligen Elisabeth. Baubeginn war am 14. August 1235, geweiht wurde sie im Jahre 1283. Gearbeitet wurde allerdings noch bis 1340 an den mächtigen Türmen.

Gefördert wurde der Bau von den Landgrafen zu Thüringen. Errichtet wurde die Kirche über dem Grabmal der Heiligen Elisabeth. Im Mittelalter wurde die Kirche daher zu einem Wallfahrtsort für zahllose Gläubige. Das endete 1539: Landgraf Philipp der Großmütige wollte die Pilger aus Marburg vertreiben und ließ daher die Gebeine der Heiligen Elisabeth entfernen.Reliquien sind heute verteilt auf Wien, Stockholm und Kosice in der Slowakei.

Das Gebäude aus dem 13. Jahrhundert ist das erste rein gotische Kirchenbauwerk im deutschen Kulturgebiet.

von Patricia Grähling

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