Volltextsuche über das Angebot:

15 ° / -3 ° wolkig

Navigation:
Weltbevölkerung wächst auf mehr als 7,47 Milliarden

Stichtag 1. Januar Weltbevölkerung wächst auf mehr als 7,47 Milliarden

Die Zahl der Weltbevölkerung ist in diesem Jahr wohl in etwa um die Einwohnerzahl Deutschlands gestiegen: Zum Stichtag 1. Januar 2017 werden voraussichtlich rund 7,474 Milliarden Menschen auf der Erde leben – rund 83 Millionen mehr als 2016.

Am 1. Januar 2017 werden nach Angaben der Deutschen Stiftung Weltbevölkerung 7.473.690.000 Menschen auf der Erde leben.

Quelle: NASA

Hannover. Am 1. Januar 2017 werden nach Angaben der Deutschen Stiftung Weltbevölkerung 7.473.690.000 Menschen auf der Erde leben. Das seien rund 83 Millionen Menschen mehr als im Vorjahr, teilte die Entwicklungsorganisation am Freitag in Hannover mit. Der Zuwachs entspreche in etwa der Größe der deutschen Bevölkerung.

„Familienplanung ist ein Menschenrecht“

Wäre die Welt heute ein Dorf mit hundert Einwohnern, lebten dort der Stiftung zufolge 60 Asiaten, 16 Afrikaner, zehn Europäer, acht Latein- und fünf Nordamerikaner sowie ein Ozeanier. Im Schnitt bekämen die Frauen 2,5 Kinder. Bis zum Jahr 2050 werde die Zahl der „Dorfbewohner“ so um jährlich eine Person auf 133 anwachsen. Der Anteil der Europäer und Asiaten werde sinken, der Anteil der Afrikaner steigen.

Besonders stark wachse die Weltbevölkerung in den Entwicklungsländern, hieß es. Dort würden jedes Jahr rund 74 Millionen Frauen ungewollt schwanger. „Es mangelt an Aufklärung und Verhütung“, sagte die Geschäftsführerin der Stiftung, Renate Bähr. Zudem wirke sich der Mangel an Gleichberechtigung zwischen den Geschlechtern negativ aus. Jungen Frauen müsse es ermöglicht werden, selbst zu bestimmen, ob, wann und wie viele Kinder sie bekommen: „Familienplanung ist ein Menschenrecht.“

Von dpa/epd/afp/RND

Auf der Meinungsseite der OP finden Sie Kommentare zu lokalen und regionalen Ereignissen und zum politischen Weltgeschehen. Sportliche "Einwürfe" und lokale Glossen gehören zum meinungsstarken Erscheinungsbild der Oberhessischen Presse. mehr