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Raumsonde

Computerpanne brachte „Phobos-Grunt" zum Absturz

Ein US-Radar trägt nicht die Schuld am Absturz der „Phobos-Grunt". Stattdessen sorgte eine falsche Software im Bordrechner für die Fehlfunktion der Raumsonde, die am 15. Januar unkontrolliert in den Pazifik gestürzt war.
Foto: Die Pannensonde „Phobos-Grunt“ vor dem Start.

Die Pannensonde „Phobos-Grunt“ vor dem Start.

© dpa

Moskau. Ein Programmierfehler und nicht die Strahlung eines US-Radars war nach einem Moskauer Untersuchungsbericht Ursache für den Absturz der russischen Marsmond-Sonde "Phobos-Grunt" im Januar. Wegen einer falscher Software im Bordrechner habe die Raumsonde nach ihrem Start am 9. November die Erdumlaufbahn nicht verlassen können. Das berichtete die russische Zeitung "Kommersant" am Dienstag unter Berufung auf den Bericht einer staatlichen Kommission.

Die 120 Millionen Euro teure und 13,5 Tonnen schwere Raumsonde war am 15. Januar unkontrolliert in den Pazifik gestürzt. Bisher galt die starke Strahlung eines US-Radars als mögliche Ursache für die Panne.

dpa/sag


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