Navigation:
Ticket-Shop Anzeigen- und Abo-Service

Luftverkehr

Weiter Investor für Hahn gesucht

Gibt es nächstes Jahr noch Luftverkehr in den Hunsrück? Eine Entscheidung fällt möglicherweise schon sehr bald. In einer zweiten Bieterrunde will die Landesregierung einen Investor finden, der den Flugbetrieb fortführt.
Maschinen vom Typ Boeing 737-800 des Irischen Billligfliegers Ryanair stehen auf dem Flughafen Frankfurt-Hahn bei Lautzenhausen (Rheinland-Pfalz).

Maschinen vom Typ Boeing 737-800 des Irischen Billligfliegers Ryanair stehen auf dem Flughafen Frankfurt-Hahn bei Lautzenhausen (Rheinland-Pfalz).

© Thomas Frey/Archiv

Hahn. Nach der Bruchlandung mit einem mutmaßlich betrügerischen Käufer aus China dauert beim Flughafen Hahn die Suche nach neuen Investoren an. Sollte sie scheitern und ein Insolvenzantrag nötig werden, könnte mit Starts und Landungen im Hunsrück sehr schnell Schluss sein. "Es ist sehr teuer, den Flugbetrieb mit seinen hohen Sicherheitsauflagen aufrecht zu erhalten", sagte der Anwalt Hans-Gert Dhonau in Bad Sobernheim bei Bad Kreuznach der Deutschen Presse-Agentur. "Wenn ein vorläufiger Insolvenzverwalter sieht, dass er Geld drauflegt, könnte es mit regelmäßigen Flügen rasch vorbei sein, vielleicht schon am 1. Januar. Es sei denn, er bekommt noch eine Nothilfe vom Wirtschaftsministerium."

Rheinland-Pfalz will nun in einer zweiten Bieterrunde den hoch defizitären Flughafen verkaufen. Ein Investor soll nach dem Willen der rot-gelb-grünen Landesregierung den Flugbetrieb möglichst fortführen - wohl mit Hilfe eines staatlichen Darlehens in Höhe von 34 Millionen Euro. Allerdings wird in der öffentlichen Debatte auch die Umwandlung des Airports in einen Gewerbepark nicht ausgeschlossen - so wie es schon mit dem pfälzischen Flughafen Zweibrücken geschehen ist.

Dhonau sagte, wenn Hahn-Geschäftsführer Markus Bunk eine Zahlungsunfähigkeit oder Überschuldung erkenne, müsse er binnen drei Wochen Insolvenz beantragen. "Sonst macht er sich strafbar", erklärte der promovierte Experte für Insolvenzrecht. Jede Insolvenzakte werde auch routinemäßig von der Staatsanwaltschaft unter die Lupe genommen.

Ein vorläufiger Insolvenzverwalter würde prüfen, ob ein Verfahren beim Insolvenzgericht am Amtsgericht Bad Kreuznach eröffnet werden könnte – oder mangels Masse abzuweisen wäre. "Dann würde alles zusammenkrachen und die Gläubiger müssten jeweils selbst schauen, was sie noch bekommen könnten. Dies wäre dann ein ungeordnetes Verfahren", sagte Dhonau. Der ehemalige US-Militärflughafen gehört zum Großteil Rheinland-Pfalz und zum kleinen Teil Hessen.

dpa


Nächster Artikel
Nächster Artikel
Vorheriger Artikel
Voriger Artikel

Anzeige




Jubiläum




Wünsche




Terra-Tech




Sport-Tabellen




Spielerkader




zur Galerie

Fußballfotos vom Wochenende

Sonderveröffentlichungen




Spielplatz-Serie




LWL-Shop




Mit der OP durch das Gartenjahr




Blende 2016




Heimatprämie sichern!




Instagram

Schüler lesen die OP




Kommentare




OP kostenlos lesen




Der Online-Shop der OP




Städtewetter
Ihre Stadt/Ihr Ort
Tagestemperatur
°
Tiefsttemperatur
°
Regenprognose
%
Windstärke
km/h
Pollenflug
Ihre Wettervorschau
zur Galerie

Willkommen im Leben:

Die Transfers im Landkreis




Die OP-Serien

Eine Vergleichsstudie zwischen Marburg und Osnabrück hat die Wirksamkeit von Karies-Präventionsprogrammen in Marburger Schulen bewiesen. Foto: dpa Kariesprophylaxe

Marburger Schüler haben die besseren Zähne

Marburg nimmt beim Kampf gegen Karies eine Vorreiterposition ein. Dies beweist eine Studie von Professor Klaus Pieper, Leiter der Abteilung Kinderzahnheilkunde der Marburger Zahnklinik. mehrKostenpflichtiger Inhalt



90 regionale Rezepte: Das Besser-Esser-Buch


Das Besser Esser Buch mit 70 regionalen Rezepten.

Die Grill-App der Oberhessischen Presse


Rostkost: Rezepte und Grilltechnik




  • Sie befinden sich hier: Luftverkehr – Weiter Investor für Hahn gesucht – op-marburg.de