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Verkehr

Studie: Hessen auch im Jahr 2035 nicht staufrei

Verkehr ist in Hessen ein Dauerthema. Am europäischen Drehkreuz Frankfurt haben Experten und Bürger gemeinsam 20 Jahre in die Zukunft gedacht.
Kilometerlang staut sich auf der A5 bei Frankfurt der Verkehr.

Kilometerlang staut sich auf der A5 bei Frankfurt der Verkehr.

© Frank Rumpenhorst/Archiv

Frankfurt/Main. Hessen wird entgegen der Versprechungen früherer Landesregierungen auch im Jahr 2035 nicht staufrei sein. Dass es auf der überlasteten Infrastruktur dennoch ein bisschen schneller vorangehen wird als heutzutage, liegt nach Einschätzung einer am Freitag vorgestellten Mobilitätsstudie vor allem an der fortgeschrittenen Digitalisierung.

Der Verkehr könne durch das Zusammenspiel von Verkehrsleitsystemen und intelligenten Navigationsgeräten besser gesteuert werden, lautet eine der Thesen im "Zukunftsbild Logistik und Mobilität in Hessen 2035", das die House of Logistics and Mobility (HOLM) GmbH und das Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML erarbeitet haben. Sie haben Experten und Bürger zur Mitarbeit an dem Projekt eingeladen, das 102 Handlungsempfehlungen hervorgebracht hat.

Emissionsfreie Antriebe, autonome Fahrzeuge und transparente Transportketten gehören den Erwartungen zufolge in 20 Jahren zum alltäglichen Verkehrsgeschehen. Der öffentliche Nahverkehr werde intensiver als heute genutzt und für Fahrradfahrer werde eine verbesserte Infrastruktur zur Verfügung stehen. Fast 75 Prozent der Befragten haben sich für kreuzungsfreie Fahrradschnellwege ausgesprochen.

Der Frankfurter Flughafen werde seine Bedeutung behalten, obwohl seine Drehkreuzfunktion abnehme, lautet eine weitere Prognose. Eine vollständige Verlagerung der Inlandsflüge auf die Schiene erwarten Experten und beteiligte Bürger aber nicht. Der Flughafen werde sich zu einer Airport-City wandeln, die für Handel, Konferenzen, Forschung und Freizeit eine große Rolle spiele.

Die Landesregierung wolle Hessen als internationales Logistikdrehkreuz erhalten, erklärte Wirtschaftsstaatssekretär Mathias Samson laut einer Mitteilung. Studien wie das Zukunftsbild Logistik und Mobilität seien eine wertvolle Hilfe, das nachhaltig zu organisieren. "Zu wissen, dass drei von vier Befragten im Jahr 2035 ohne Verbrennungsmotor unterwegs sein und gerne Radschnellwege benutzen möchten, nehme ich als Ermutigung für die hessische Verkehrspolitik", sagte Samson.

dpa


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