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Verkehr

Städtische Werke mit Rekordplus: Minus bei Verkehrsbetrieben

Mit Energie wird in Kassel Geld verdient, der Nahverkehr dagegen ist ein Zuschussgeschäft. Während die Städtische Werke einen Rekordgewinn vermelden, schreiben die Verkehrsbetriebe rote Zahlen. Unzufrieden aber sind beide Unternehmen nicht.

Kassel. Der kommunale Energieversorger Städtische Werke AG aus Kassel hat 2015 einen Rekordgewinn erzielt, die Kasseler Verkehrsbetriebe (KVG) dagegen stecken weiter tief im Minus. Die Städtischen Werke als Teilkonzern in der Kasseler Verkehrs- und Versorgungs-GmbH erwirtschafteten einen Überschuss von 31,1 Millionen Euro, wie Vorstandschef Michael Maxelon am Mittwoch sagte. Das beste Ergebnis seiner Geschichte hat das Unternehmen allerdings Sondereffekten zu verdanken. Rund 15 Millionen Euro davon seien unter anderem auf eine Neubewertung von Rückstellungen zurückzuführen. 2014 hatte das Plus 18,4 Millionen Euro betragen.

Der Umsatz ging unter anderem wegen Kundenverlusten im Geschäft außerhalb Kassels, dem Wegfall eines großen Industriekunden sowie gesunkener Ölpreise von 479,5 Millionen Euro auf 437,3 Millionen Euro zurück. Es herrsche ein harter Wettbewerb, sagte Maxelon. In Kassel sei der Marktanteil auf unter 80 Prozent gefallen.

Dagegen haben die Kasseler Verkehrsbetriebe (KVG) 2015 ein Minus von 15,7 Millionen Euro eingefahren. Das Nahverkehrsunternehmen habe das Defizit zum Vorjahr um 1,1 Millionen Euro reduziert und einen Kostendeckungsgrad von 88 Prozent erreicht, betonte KVG-Vorstand Maxelon. Damit liege man deutlich über dem bundesweiten Nahverkehrsdurchschnitt von 77 Prozent. Die KVG beförderte 2015 rund 46 Millionen Passagiere, gut zwei Millionen mehr als noch 2014.

Das millionenschwere Minus wird von der Stadt Kassel ausgeglichen. Die Stadt leistet zudem eine Infrastrukturkostenhilfe und übernimmt Pensionsverpflichtungen in Höhe von zusammen 11,2 Millionen Euro.

2017 will die KVG eine Liniennetzreform umsetzen und zum Teil die Wege von Straßenbahnlinien verändern. "Das Angebot passt dann besser zur Nachfrage", sagte Maxelon. Er erhoffe sich davon "mehr Angebot, mehr Fahrgäste und mehr Erlöse".

dpa


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