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Forstwirtschaft

Holzernte in Hessen stabil

Zwei Millionen Kubikmeter Holz werden jedes Jahr aus dem hessischen Staatswald geholt, um es zu verkaufen. Doch noch mehr wächst laut Hessen-Forst nach. Der Landesbetrieb arbeitet auch daran, den Urwald nach Hessen zurückzuholen.
Ein Buchenwald in Hessen.

Ein Buchenwald in Hessen.

© Frank Rumpenhorst/Archiv

Kassel. Im hessischen Wald ist 2015 mehr Holz nachgewachsen als geerntet wurde. Insgesamt wurden rund 2,0 Millionen Kubikmeter Holz geschlagen und damit etwa so viel wie 2013 und 2014, wie der Leiter des Landesbetriebs Hessen-Forst, Michael Gerst, am Donnerstag bei der Vorstellung des Nachhaltigkeitsberichts 2015 in Kassel sagte. Das waren rund 91 Prozent des Holzzuwachses. Insgesamt wurden rund 1,5 Millionen junge Bäume gepflanzt.

Im Mai dieses Jahres wurden rund 6000 Hektar Wald als sogenannte Kernflächen für Naturschutz ausgewiesen. Umwelt-Staatssekretärin Beatrix Tappeser sagte, ohne forstwirtschaftliche Nutzung sei dort nun eine unbeeinflusste Entwicklung möglich. "Das soll die Keimzelle für Urwälder sein."

Martina Feldmayer, waldpolitische Sprecherin der Grünen im hessischen Landtag betonte, die insgesamt acht Prozent fertig ausgewiesenen Kernflächen Naturschutz seien "ein Gewinn für Artenreichtum und Naturschutz im Wald". Die Landesregierung habe 1,3 Millionen Euro pro Jahr im Haushalt eingestellt, um fehlende Holzverkauf-Einnahmen auszugleichen, die durch die stillgelegten Flächen entstehen. Der forstpolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Walter Arnold, sagte, der Bericht zeige, "dass wir auf dem richtigen Weg sind, unseren Wald für kommende Generationen zu erhalten und weiterzuentwickeln".

2015 wurden insgesamt 14 000 besonders schützenswerte Einzelbäume zur Förderung seltener Tier- und Pflanzenarten dem natürlichen Zerfall überlassen, meist mehr als 100 Jahre altes Laubholz. Insgesamt sind dies nun knapp 200 000 im hessischen Staatswald, das sind aber nur etwa 0,2 Promille aller Bäume.

Insgesamt erwirtschaftete der Landesbetrieb 2015 ein Plus von 5,5 Millionen Euro, im Jahr davor waren es noch etwa 8,0 Millionen Euro. Grund für den Rückgang waren unter anderem niedrigere Holzpreise.

Der Landesbetrieb mit rund 2250 Beschäftigten bewirtschaftet den gut 340 000 Hektar umfassenden Staatswald in Hessen und den Wald vieler Kommunen.

dpa


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