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Maschinenbau

Gabelstapler-Hersteller Kion will Nummer eins im Markt werden

Der Gabelstapler-Hersteller Kion will bis zum Jahr 2020 Marktführer in der Branche werden. Für das Ziel werde vor allem das Geschäft in den USA und China ausgebaut, sagte Vorstandschef Gordon Riske am Donnerstag in Frankfurt.
Geschäftsführer der «KION Group»: Gordon Riske.

Geschäftsführer der «KION Group»: Gordon Riske.

© F. Erichsen/Archiv

Wiesbaden/Frankfurt. "Die USA sind bislang ein nahezu weißer Fleck für uns." Für die Zukunftsstrategie sollen nach Angaben des Managers auch Zukäufe helfen. Die Nummer eins im Markt ist derzeit Toyota.

Für 2014 setzt der weltweit zweitgrößte Gabelstapler-Hersteller vor allem auf ein anziehendes Geschäft in seinem Kernmarkt Westeuropa. Wegen der Konjunkturerholung in der Region werde ein leichtes Plus bei Umsatz und Auftragseingang angepeilt, sagte Riske. Beim operativen Ergebnis und dem Gewinn nach Steuern soll es einen spürbarer Zuwachs geben. Abgewartet werden müsse die Entwicklung in Russland und der Ukraine. Er hoffe, dass es in der Region nicht zu einer unkalkulierbaren Entwicklung kommen wird.

Kion hatte 2013 unter dem Strich einen Gewinn von rund 138 Millionen Euro erzielt nach 161 Millionen im Jahr zuvor. 2012 hatte der Verkauf der Hydraulik-Sparte das Ergebnis jedoch in die Höhe getrieben. Das um Sondereffekte bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) stieg wegen Sparmaßnahmen um zwei Prozent auf 416,5 Millionen Euro.

Der Umsatz hatte im vergangenen Jahr um etwas mehr als ein Prozent auf knapp 4,5 Milliarden Euro nachgegeben. Der Auftragseingang nahm um 2,2 Prozent auf 4,49 Milliarden Euro ab. Die Zahl der Beschäftigten legte im Konzern um fünf Prozent auf 22 273 zu. Der Marktanteil von Kion beträgt nach Angaben von Riske in Westeuropa 35 und weltweit 14 Prozent.

Der Gabelstapler-Hersteller war 2013 an die Börse gegangen und wird im SDAX gelistet. Mittlerweile gelten die Wiesbadener als Kandidat für den Aufstieg in die zweite Börsenliga MDAX. Den Aktionären soll bei der Hauptversammlung am 19. Mai für 2013 eine Dividende von 0,35 Euro je Aktie vorgeschlagen werden. Großaktionär von Kion ist das chinesische Unternehmen Weichai.

dpa


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