Die Börsenfusion ist geplatzt. Foto: Frank Rumpenhorst/Archiv
New York/Frankfurt. Damit steht nun fest: Die beiden Börsenbetreiber verzichten darauf, rechtlich gegen das Nein aus Brüssel vorzugehen. Die EU-Kommission hatte am Mittwoch die Fusion untersagt. Sie fürchtete im sogenannten Derivatehandel - vereinfacht gesagt handelt es sich dabei um Finanzwetten - eine zu starke Stellung der Megabörse.
Die Börsenbetreiber hatten ihren Zusammenschluss vor knapp einem Jahr beschlossen und den Plan vertraglich besiegelt. Sowohl in Deutschland als auch in den USA gab es jedoch von Anfang an heftigen Widerstand, da jede Seite fürchtete, in dem transatlantischen Gebilde untergebuttert zu werden.
dpa
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