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Koch schließt Staatshilfen für Arcandor nicht aus

Rettungsplan Koch schließt Staatshilfen für Arcandor nicht aus

Hessens Ministerpräsident Roland Koch (CDU) schließt Staatshilfen für den angeschlagenen Handels- und Touristikkonzern Arcandor nicht grundsätzlich aus.

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Filiale des Arcandor-Tochterunternehmens Karstadt

Quelle: Theo Heimann/ddp

Arcandors Bitte um staatliche Unterstützung müsse wie jeder andere Fall pragmatisch geprüft werden, sagte Koch am Sonntag in der ZDF-Sendung „Berlin direkt“. Dabei sei es nicht entscheidend, wie viele Mitarbeiter ein Unternehmen habe.

„Der Maßstab ist nicht, wie viele Arbeitsplätze gerettet werden. Der Maßstab ist, ob das Unternehmen eine Zukunftschance hat - bei einem Unternehmen mit 5 und bei einem Unternehmen mit 50.000 Mitarbeitern“, sagte Koch. Außerdem müsse geprüft werden, ob Staatshilfe tatsächlich nötig sei oder ob ein Unternehmen auf das Vermögen seiner Besitzer zurückgreifen könne, ehe es den Steuerzahler zu Hilfe rufe. Das sei bei Arcandor die große Frage.

Nach der Einigung auf einen Rettungsplan für den Autobauer Opel hatten führende SPD-Politiker gefordert, jetzt auch Arcandor und seinem Tochterunternehmen Karstadt mit staatlichen Mitteln unter die Arme zu greifen.

ddp

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