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Vorwurf

Hück: Wulff will Porsche finanziell in die Enge treiben

Porsche-Betriebsratschef Uwe Hück attackiert Niedersachsens Ministerpräsident Christian Wulff (CDU) für dessen Verhalten bei der Suche des Sportwagenherstellers nach Kreditgebern.
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© Karim Jaafar/afp

Demnach habe Wulff seit Monaten bei diversen deutschen Banken massiv darauf gedrängt, keine Kredite an Porsche zu vergeben. „Wulff hat das sogar gegenüber einem Mitglied unserer Eigentümerfamilien erklärt. Dafür gibt es Zeugen“, sagte Hück „Focus Online“. Dieses Verhalten sei „unanständig, unverantwortlich und für einen Politiker völlig unglaubwürdig“.

Hück warf Wulff vor, Porsche schaden zu wollen, „damit VW uns billig einkaufen kann. Er will uns finanziell in die Enge treiben und spielt dabei mit den Arbeitsplätzen der Porsche-Beschäftigten“, sagte Hück weiter.

Auf der Betriebsversammlung am Mittwoch wolle Hück die Belegschaft über die Rolle Wulffs abstimmen lassen. „Ich bin mir sicher, dass keiner der Mitarbeiter einen Zerstörer wie Wulff bei Porsche haben möchte“, sagt er. Darüber hinaus will sich Betriebsrat für eine Kapitalerhöhung sowie einen externen Investor einsetzen, um die finanziellen Probleme von Porsche zu lösen.

Unterdessen berichtet „Bild.de“, dass im Machtkampf um die Rettung Porsches eine Entscheidung womöglich schon gefallen ist. Wie das Internetportal „Bild.de“ unter Berufung auf Informationen aus Konzernkreisen meldet, wird der Porsche-Aufsichtsrat auf seiner außerordentlichen Sitzung am 23. Juli lediglich über das Angebot des Wüstenstaats Katar abstimmen. Das Konzept von Volkswagen, sich mit 49,9 Prozent an Porsche zu beteiligen, stehe vorläufig nicht mehr zur Entscheidung. Der Entwurf aus Wolfsburg wurde nur noch als „Informationspunkt“ auf die Tagesordnung genommen, nicht mehr als „Entscheidungspunkt“, hieß es laut „Bild.de“.

ddp


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