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Fußball

"Zeigen, dass wir da sind": Eintracht ohne Angst vor Bayern

Auf Eintracht Frankfurt wartet am Samstag das vermeintlich schwerste Heimspiel der Saison. Gegen den deutschen Meister Bayern München hat der Verein eine miserable Bilanz.
Trainer Niko Kovac von Frankfurt gestikuliert während der Partie.

Trainer Niko Kovac von Frankfurt gestikuliert während der Partie.

© Patrick Seeger/Archiv

Frankfurt/Main. Vor dem Heimspiel gegen Bayern München hat sich die Medienabteilung von Eintracht Frankfurt einen besonderen Mutmacher einfallen lassen. In den sozialen Netzwerken werden seit Tagen kleine Videos von Frankfurter Siegen gegen die großen Bayern eingestellt. Das Problem dabei: Allzu viele Videos gibt es zu diesem Thema nicht. Und wenn, sind darin meist Spieler der Generation Effenberg, Möller oder Kahn zu sehen.

Die traurige Wahrheit aus Frankfurter Sicht ist: Von den vergangenen 17 Bundesliga-Spielen gegen den deutschen Meister hat die Eintracht nur eines gewonnen. Und dieser vorerst letzte Sieg ist mittlerweile auch schon sechseinhalb Jahre her (2:1 am 20. März 2010). In den jüngsten acht Spielen gegen die Bayern schossen die Hessen kein einziges Tor und sie verloren davon sieben.

Trotz dieser allein statistisch miserablen Ausgangslage glauben die Frankfurter Verantwortlichen aber unverdrossen an eine Chance im schweren Heimspiel gegen den Bundesliga-Tabellenführer an diesem Samstag (15.30 Uhr/Sky). "Wir wollen ein gutes Spiel abliefern und auch morgen punkten", sagte Trainer Niko Kovac am Freitag.

"Wir haben zu Hause schon sieben Punkte gegen sehr gute Gegner geholt - Bayern ist die Krönung." Der deutsche Meister habe in dieser Saison Schwachstellen, erklärte der Frankfurter Coach. "Das haben wir in dieser Woche durchtrainiert und abgearbeitet. Wir werden nicht versuchen, auf Teufel komm' heraus zu stürmen. Aber wir wollen Nadelstiche setzen und den Bayern zeigen, dass wir da sind."

Kovac spielte von 2001 bis 2003 selbst für die Münchener - sein Bruder und Co-Trainer Robert blieb sogar noch zwei Jahre länger da. Ein besonderes Spiel an einem besonderen Tag also für ihn - am Samstag wird der ehemalige Nationaltrainer Kroatiens 45 Jahre alt. "Ich wünsche mir von meiner Mannschaft, dass sie ein gutes Spiel macht und dass wir den Bayern 90 Minuten alles abverlangen. Was dann dabei herauskommt, werden wir sehen", sagte Kovac.

Wie die Münchner zu ärgern sind, hat vor zwei Wochen der 1. FC Köln (1:1) vorgemacht. "Die Kölner haben bewiesen, wie man als Einheit auftreten und geschlossen verteidigen, dann aber auch die Umschaltmöglichkeiten ganz präzise und schnell ausspielen muss", erklärte Kovac. Unter ihrem neuen Trainer Carlo Ancelotti wirken die Bayern ein wenig unkonzentrierter und nachlässiger als noch unter dessen perfektionistischem Vorgänger Pep Guardiola.

So sagte der Frankfurter Sportdirektor Fredi Bobic am Freitag in einem "Bild"-Interview: "Ich glaube schon, dass Dortmund Meister werden kann." Das liege an den Bayern, "ob sie Schwächen zeigen".

Immerhin ist der Respekt vor dem Branchenriesen noch immer so groß, dass die Frankfurter am Samstag wohl wieder mit ihrer "Bayern-Taktik" spielen werden: Drei Verteidiger im Abwehrzentrum, die bei Bedarf von Timothy Chandler und Bastian Oczipka auf den Außenpositionen zu einer Fünferkette verstärkt werden.

Der vor allem strategisch wichtige defensive Mittelfeldspieler Makoto Hasebe droht allerdings für dieses Spiel auszufallen. "Er hatte eine 29-stündige Rückreise von seinen Länderspiel-Einsätzen. Er ist immer noch müde und in einem anderen Zeitrhythmus", sagte Kovac.

Bleibt das Problem mit den ausgesperrten Fans. Nach dem Sportgerichts-Urteil zu den Vorkommnissen während des Pokalspiels in Magdeburg muss der Fanblock am Samstag gegen die Bayern wieder einmal leerbleiben. Die Eintracht-Anhänger wollen nun vor dem Stadion gegen diese "Kollektivstrafe" demonstrieren. Die Polizei rechnet dabei aber nicht mit größeren Problemen oder gar Ausschreitungen. "Es wird von einem weitestgehend gesetzeskonformen Verhalten ausgegangen", sagte ein Sprecher der "Frankfurter Rundschau" (Freitag).

dpa


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