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Handball

"Wahnsinn geht weiter": Wetzlar jubelt über Derby-Sieg

Wetzlar krönt die beste Bundesliga-Hinrunde der Vereinsgeschichte mit dem Derby-Sieg über Melsungen. Die Mittelhessen schließen die Hinrunde sensationell auf dem sechsten Rang ab. Melsungen bleibt trotz der bitteren Pleite Vierter.
Der Wetzlarer Trainer Kai Wandschneider (M) wird nach dem Sieg umjubelt.

Der Wetzlarer Trainer Kai Wandschneider (M) wird nach dem Sieg umjubelt.

© Frank Rumpenhorst

Wetzlar. Kai Wandschneider konnte die Freudentränen nur mühsam zurückhalten. Der 29:25-Triumph im hitzigen Hessen-Derby der Handball-Bundesliga über die favorisierte MT Melsungen versetzte den glücklichen und stolzen Trainer der HSG Wetzlar in ein emotionales Hochgefühl. "Der Wahnsinn geht weiter. Das war eines der besten Heimspiele der Saison. Es ist großartig, was die Mannschaft geleistet hat", stellte Wandschneider begeistert fest.

Dank des Sieges beenden die Mittelhessen die Hinrunde mit 22:12 Punkten auf einem sensationellen sechsten Platz. "Das gab es noch nie in der 18-jährigen Vereinsgeschichte", sagte Wandschneider. Melsungen bleibt trotz der dritten Niederlage in Serie als Vierter mit 24:10 Zählern auf einem internationalen Startplatz.

HSG-Geschäftsführer Björn Seipp war nach dem Happy End in einem dramatischen Handball-Krimi klitschnass geschwitzt. "Der Puls ist jetzt wieder ein bisschen runter. Ich habe jeden umarmt. Die Mannschaft hat eine unheimliche Moral bewiesen", sagte Seipp.

Gäste-Coach Michael Roth gratulierte seinem Kumpel Wandschneider fair, aber auch etwas angesäuert. "Man sieht, dass auch arm gegen reich gewinnen kann, Kai", frotzelte Roth. Er spielte damit auf das unterschiedliche finanzielle Kräfteverhältnis der beiden hessischen Bundesligisten an, über das im Vorfeld kontrovers diskutiert wurde. Melsungen verfügt über einen Etat von 4,5 Millionen Euro, Wetzlar hat nur drei Millionen zur Verfügung.

Am Freitagabend spielte das keine Rolle. Wetzlar kämpfte verbissen und warf alles in die Waagschale. Melsungen hingegen erwischte nicht seinen besten Tag. "Wir waren heute einfach nicht so da, wie man das gerade in einem solchen Spiel sein muss. Meine Mannschaft hatte zu viele Auszeiten gehabt. Zudem hat die Torwartleistung gefehlt. Wir sind selbst dran Schuld", sagte Roth.

Dabei hatten die Nordhessen knapp zehn Minuten vor dem Ende in der mit 4421 Zuschauern ausverkauften Rittal-Arena den Sieg vor Augen. Zwei Tore lagen sie in Front, ehe sich die Hausherren noch einmal in einen Rausch spielten. "Das ist frustrierend. Aber es geht weiter. Wir werden die Fehler analysieren. Wetzlar ist zu Hause eben schwer zu schlagen", sagte Rechtsaußen Johannes Sellin, mit acht Toren bester MT-Schütze. Maximilian Holst traf für die HSG zehnmal.

"Andere brechen in so einer Situation weg. Wir haben einfach weitergemacht und wieder aufgeholt. Die Mannschaft steht als Einheit auf dem Parkett und ist mental unheimlich stark, wenn es darauf ankommt", erklärte Wandschneider das Erfolgsgeheimnis.

Während Melsungen frustriert die Heimreise antrat und nun in Gummersbach zurück in die Erfolgsspur finden will, geht Wetzlar entspannt in die letzten drei Partien des Jahres. Erst einmal stand am Sonntag die Weihnachtsfeier auf dem Programm. "Da werden wir mit einem breiten Grinsen zusammenkommen. Das Derby und die Atmosphäre in der Halle werden wir lange im Gedächtnis behalten", sagte Seipp.

dpa


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