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Fußball

Mainz scheitert beim 2:3 nur knapp in Leverkusen

Bayer Leverkusen hat mit einem harterkämpften 3:2 (2:0) gegen Mainz 05 die erhoffte Aufholjagd im Kampf um einen Platz in der Champions League gestartet.
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Derdiyok traf nur beinahe - Leverkusen siegt dennoch. Foto: Federico Gambarini

Leverkusen. Zdenek Pospech (11. Minute) per Eigentor, Manuel Friedrich (35.) gegen seinen Ex-Club und Lars Bender (70.) trafen am Sonntagabend vor 24 365 Zuschauern, Eugen Polanski (50.) und Marco Caligiuri (53.) hatten zwischenzeitlich mit einem Doppelschlag für Mainz ausgeglichen. Durch den erfolgreichen Rückrundenauftakt hat das Bayer-Team des umstrittenen Trainers Robin Dutt als Tabellensechster weiter sieben Punkte Rückstand auf Platz vier. Mainz ist auf Platz 15. der Fußball-Bundesliga nur noch einen Zähler vom Relegationsplatz entfernt.

Beide Teams traten stark ersatzgeschwächt an. Dutt musste auf fünf verletzte Spieler verzichten. Neben den Langzeitverletzten fehlte auch Michael Ortega. Mainz hatte sogar acht verletzte Spieler, so kam Deniz Yilmaz (21) zu seinem Erstliga-Debüt - laut Mainz-Trainer Thomas Tuchel „das Modell Straßenkämpfer". Zudem feierte Adam Szalai nach einjähriger Verletzungspause wegen eines Kreuzbandrisses mit seiner Einwechslung zur 2. Halbzeit sein Comeback.

Von Beginn an erspielten sich die Gastgeber ein Übergewicht. Michael Ballack rutschte der Ball noch über den Fuß, kurze Zeit später traf 05-Abwehrspieler Pospech nach einer Hereingabe von Danny da Costa bedrängt von Ballack ins eigene Netz. Nach Pospechs Pech prüfte Polanski Bayer-Schlussmann Bernd Leno, doch mangelhaftes Mainzer Abwehrverhalten ermöglichte Leverkusen wenig später das 2:0. Manuel Friedrich köpfte unbedrängt ein.

Yilmaz hatte kurz vor der Pause die Chance zum Anschlusstreffer. Nach dem Seitenwechsel schockte ein Doppelschlag die Gastgeber. Zuerst rettete Leno glänzend, Polanski staubte ab. Keine drei Minuten später nutzte der völlig frei stehende Caligiuri Bayers Abwehrschwächen. Kapitän Michael Ballack musste nach einer Stunde in seiner wohl letzten Saison in Leverkusen für Angreifer Stefan Kießling vom Feld, die Zuschauer quittierten Dutts Entscheidung mit Pfiffen. Das 3:2 fiel wie das 2:0 nach einer Ecke per Kopf - Lars Bender ließ Dutt aufatmen. Mainz hatte Chancen zum Ausgleich, doch Leno war auf dem Posten. Michal Kadlec brachte in seinem 100. Bundesligaspiel kurz vor Schluss Szalai im Strafraum zu Fall, doch der Elfmeterpfiff blieb aus. Eric Maxim Choupo-Moting traf in der Schlusssekunde nur den Außenpfosten.

dpa


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