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Fußball

"Es hat nicht sollen sein": Zehntausende beim Public Viewing

Auch in Hessen haben Tausende Fußballfans der deutschen Mannschaft beim Public Viewing die Daumen gedrückt - vergeblich. Das Finale wird in Frankfurt trotzdem im großen Rahmen gezeigt.

Frankfurt. Lange Gesichter, bedröppelte Mienen: Rund 27 500 Fußballfans haben der deutschen Mannschaft beim EM-Halbfinale gegen Frankreich beim Public Viewing in der Frankfurter Commerzbank-Arena vergeblich die Daumen gedrückt. "Es hat dieses Jahr einfach nicht sollen sein - kein Finale mit deutscher Beteiligung", fasste Marketing-Chef Urs Pfeiffer die Stimmung nach dem Spiel zusammen. Mit Party-Musik versuchten die Veranstalter auch nach der Niederlage die Stimmung hochzuhalten. Einzelne Gruppen tanzten vor der Leinwand zum Song "I will survive", wie Pfeiffer berichtete. Viele Fans verließen dagegen recht zügig das Stadion. Die Frankfurter Polizei meldete zunächst keine Zwischenfälle.

Auch in anderen hessischen Städten versammelten sich Tausende Fans zum Public Viewing. Nach Polizeiangaben waren es in Gießen und Fulda je rund 4500, in Kassel etwa 2300. Bis auf ein paar kleinere Rangeleien blieb es friedlich. "Es gab ja nichts zu feiern", sagte eine Polizeisprecherin in Darmstadt.

Auch wenn das Finale am Sonntag ohne die Mannschaft von Trainer Joachim Löw steigt, können Fußballfans wieder in der Commerzbank-Arena mitfiebern. "Wir werden auf jeden Fall das Finale zeigen", sagte Pfeiffer. Ganz so viele wie beim WM-Finale 2014, als 50 000 das Spiel der deutschen Mannschaft gegen Argentinien verfolgten, dürften es wohl nicht werden. Europameister wird Frankreich oder Portugal.

dpa


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