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Fußball

Eintracht will "Wunder von Frankfurt, Teil vier"

Einen Punkt braucht Eintracht Frankfurt noch, um den Abstieg aus der Fußball-Bundesliga zu vermeiden. Am Samstag steigt in Bremen genau das Endspiel, von dem der Verein immer geträumt hat.
Frankfurts Torwart Lukas Hradecky ist in Aktion.

Frankfurts Torwart Lukas Hradecky ist in Aktion.

© Arne Dedert/Archiv

Frankfurt/Main. Rettung, Relegation oder doch noch der direkte Abstieg? Für Eintracht Frankfurt spitzt sich an diesem Samstag eine gesamte Saison voller enttäuschter Erwartungen, akuter Abstiegsängste und auf einmal wiedergewonnener Hoffnungen in nur einem einzigen Spiel zu. Samstag, 15.30 Uhr, der große Showdown bei Werder Bremen: "Wenn wir es schaffen sollten, würde sich das wie eine Meisterschaft anfühlen", sagte Torwart Lukas Hradecky der "Frankfurter Rundschau" (Freitagausgabe).

Rund 4500 Fans werden die Eintracht nach Bremen begleiten. Möglich ist vor diesem Saisonfinale immer noch alles. Der Eintracht reicht schon ein Unentschieden bei ihrem direkten Verfolger, um sicher in der Fußball-Bundesliga zu bleiben. Im Falle einer Niederlage müssten Hradecky und Co. mindestens die Relegation gegen den 1. FC Nürnberg bestreiten. Direkt absteigen würden sie nur, wenn diese Niederlage und ein paralleler Sieg des VfB Stuttgart in Wolfsburg sehr deutlich ausfallen. Noch hat die Eintracht drei Punkte und sechs Tore Vorsprung auf den Tabellenvorletzten.

"Wir wollen unseren 15. Platz mit allem verteidigen, was wir haben", sagte Trainer Niko Kovac am Freitag. Und er fügte mit Blick auf die jüngste Aufholjagd mit drei Siegen in Serie noch hinzu: "Das soll morgen das Wunder von Frankfurt, Teil vier werden. Teil eins, zwei und drei haben wird bereits abgearbeitet. Jetzt soll es morgen auch das Happy End geben."

Psychologisch ist die Ausgangslage allerdings nicht ganz einfach. Nach dem überraschenden 1:0-Sieg gegen Borussia Dortmund wurde im Stadion schon so ausgelassen gefeiert, als sei der Klassenerhalt bereits perfekt. Es ist Kovac' Job in diesen Tagen, seinen Spielern klarzumachen: "Wir haben noch nichts erreicht."

Am Freitag betonte der Coach allerdings: "Meine Mannschaft hat es mir sehr leicht gemacht in dieser Woche. Sie ist weiterhin sehr fokussiert gewesen und hat weiter sehr hart gearbeitet. Sie weiß ganz genau, um was es morgen für uns geht und vor allem: Was uns morgen in Bremen erwartet. Diese Mannschaft ist charakterlich einwandfrei."

Kovac ist sich sicher: "Der Druck ist bei Werder Bremen sehr viel größer als bei uns. Sie stehen in der Tabelle hinter uns." Wichtig für den Verlauf dieses Spiel sei auch, was parallel der gemeinsame Konkurrent aus Stuttgart tut. "Vieles wird vom Spiel in Wolfsburg abhängen. Sollte Stuttgart da zurückliegen, können beide Mannschaften in Bremen nur noch gewinnen", meinte er.

Bleibt die Frage: Wer wird für Eintracht in diesem Endspiel auflaufen? Ein wichtiger Ausfall ist bereits sicher, ein lang ersehntes Comeback zeichnet sich zumindest für ein paar Minuten ab.

Szabolcs Huszti ist nach seiner fünften Gelben Karte gesperrt. Er ist Teil jener stabilen Achse, die Kovac in den vergangenen Wochen gebildet hat. Dazu gehören Hradecky im Tor, Marco Russ und David Abraham in der Abwehr, Stefan Aigner und Änis Ben-Hatira weiter vorn und eben Huszti und Makoto Hasebe im zentralen Mittelfeld. Jetzt muss Marc Stendera für den erfahrenen Ungarn ran.

Der lange verletzte Torjäger Alexander Meier wird in Bremen auf jeden Fall zum Kader gehören. Ob er sogar von Beginn an aufläuft, ließ Kovac aber offen. "Jeder muss mich verstehen, wenn ich sage: Morgen eine Stunde vor dem Anpfiff geht der Spielberichtsbogen raus. Bis dahin heißt es: Lass‘ dich überraschen. Herr Skripnik wird mir ja auch nicht vorher erzählen, wen er aufstellt."

dpa


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