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96 gegen Nürnberg

Pogatetz behält den Überblick

Hannover 96 hat das Siegen nicht verlernt. Nach acht erfolglosen Bundesliga-Spielen mit zuletzt fünf Unentschieden in Serie gewann das Team von Trainer Mirko Slomka am Freitagabend gegen den 1. FC Nürnberg mit 1:0. So waren die „Roten“ bei der Partie in Form.
Foto: Herrscher der Lüfte: An Emanuel Pogatetz führte kein Weg vorbei.

Herrscher der Lüfte: An Emanuel Pogatetz führte kein Weg vorbei.

© Ulrich zur Nieden

Hannover. Ron-Robert Zieler: So wenig wie in der  1. Halbzeit hat er wohl schon lange nicht mehr zu tun gehabt. Nach der Pause wurde es nicht viel mehr. Was in Richtung Tor kam, hielt er sicher. Note: 3

Steve Cherundolo: Brachte Zieler mit einer leichtsinnigen Rückgabe in Schwierigkeiten (3. Minute), spielte dann aber solide. Legte oft den Vorwärtsgang ein, dabei fehlte jedoch die letzte Entschlossenheit. In der 2. Halbzeit fast nur noch hinten. Note: 3

Mario Eggimann: Beschränkte sich auf das, was er kann (Ball abfangen, und den nächsten Mann anspielen); und das machte er ordentlich. Note: 3

Emanuel Pogatetz: Verlor gefühlt keinen einzigen Zweikampf, ein Kopfballduell ohnehin nicht. Einige lange Pässe weniger in den Angriff wären allerdings mehr gewesen. Note: 2,5

Christian Pander: War bemüht, etwas für die Offensive zu tun. Konnte erneut einige Defizite in der Defensive nicht verbergen. Note: 3,5

Manuel Schmiedebach: Holte sich viele Bälle, wirkte sicherer als noch in Hoffenheim. Ließ kräftemäßig stark nach. Note: 3,5

Sergio Pinto: Klasse Übersicht, gute Pässe – und dazu einen Weitschuss (10.), bei dem sich FCN-Torwart Raphael Schäfer ganz, ganz lang machen musste. Er unterstrich bei seinem Comeback, wie wichtig er für das Team ist. Baute (verständlicherweise) im Laufe des Spiels wie auch Schmiedebach zusehends ab. Note: 2,5

Lars Stindl: Sehr große Laufarbeit. Passgenaue Flanke auf Mohammed Abdellaoue vor dem Führungstor (18.). Ansonsten glückte ihm bei allem Engagement nicht so viel. Note: 3,5

Konstantin Rausch: Entfachte mit seinen gewaltigen Antritten einigen Wirbel auf der linken Seite. Konnte sich im Endeffekt aber nicht oft genug durchsetzen. Ließ den offensivstarken Markus Feulner überhaupt nicht zur Entfaltung kommen. Note:3

Jan Schlaudraff: Nicht so spektakulär wie so oft, aber mit einem Dribblings und überraschenden Pässen, die einfach Spaß machten. Aber auch einige zu lässige Aktionen, die in Ballverlusten endeten. Note: 3,5

Mohammed Abdellaoue: Zögerte in der 7. Minute bei einer dicken Chance zu lange. Machte es wenig später besser, schoss eine Stindl-Flanke direkt zum 1:0 (18.) ein. Hatte es insgesamt schwer gegen die „Club“-Abwehr. Versuchte aber alles. Note:3

Moritz Stoppelkamp: Löste in der 83. Minute Schlaudraff ab, hatte keine nennenswerte Aktion mehr.

Artur Sobiech: Kam für Abdellaoue, um in den Schlussminuten das 1:0 über die Zeit zu retten.

Sofian Chahed: Durfte noch wenige Sekunden mitmachen.

[Jörg Grußendorf]

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