Navigation:
Ticket-Shop Anzeigen- und Abo-Service

Arbeit

Mitarbeiter kann Straftat in der Freizeit den Job kosten

Arbeitnehmer sollten auch außerhalb des Jobs Rücksicht auf die Interessen ihres Arbeitgebers nehmen. Tun sie dies nicht, kann das Folgen für sie haben - vor allem, wenn eine Straftat im Spiel ist.
In dem verhandelten Fall hatte ein Elektriker versucht, einen Leergutautomaten zu manipulieren - mit Flaschenetiketten seines Arbeitgebers. Dieser sah darin einen Kündigungsgrund.

In dem verhandelten Fall hatte ein Elektriker versucht, einen Leergutautomaten zu manipulieren - mit Flaschenetiketten seines Arbeitgebers. Dieser sah darin einen Kündigungsgrund.

© Peter Endig

Mainz. Begeht ein Mitarbeiter in seiner Freizeit eine Straftat, kann der Arbeitgeber ihm unter Umständen kündigen. Das ist zum Beispiel dann der Fall, wenn die Straftat negative Auswirkungen auf den Arbeitgeber hat. Darauf weist der Deutsche Anwaltverein hin. Er bezieht sich auf ein Urteil des Landesarbeitsgerichts Rheinland-Pfalz (Az.: 5 Sa 420/14).

In dem verhandelten Fall hatte ein Elektriker in seiner Freizeit versucht, einen Leergutautomaten zu manipulieren. Er hatte ihn mit pfandfreien Flaschen gefüllt. Diese beklebte er zuvor mit Etiketten von Mineralwasserflaschen, die sein Arbeitgeber vertrieb. Mitarbeitern im Supermarkt fiel das auf - der Filialleiter rief die Polizei. Sein Arbeitgeber kündigte dem Elektriker. Die Kündigungsschutzklage blieb in erster und zweiter Instanz erfolglos.

Die Richter hielten die Kündigung für gerechtfertigt. Durch sein Verhalten habe der Mitarbeiter das Vertrauen in seine Zuverlässigkeit und Redlichkeit zerstört. Der Kündigungsvorwurf des Pfandbetrugs betreffe zwar ein außerdienstliches Verhalten. Da der Mitarbeiter jedoch Etiketten der Mineralwassermarke seines Arbeitgebers verwendete, sei der Bezug zum Arbeitsverhältnis gegeben. Mitarbeiter seien grundsätzlich auch außerhalb der Arbeitszeit dazu verpflichtet, auf die Interessen ihres Arbeitgebers Rücksicht zu nehmen.

dpa


Nächster Artikel
Nächster Artikel
Vorheriger Artikel
Voriger Artikel

Anzeige




Jubiläum




Wünsche




Terra-Tech




Lokschuppen-Sanierung

Lokschuppen-Sanierung: Sollten Marburger über die Umsetzung eingereichter Projektangebote abstimmen dürfen?

Sport-Tabellen




Spielerkader




zur Galerie

Fußballfotos vom Wochenende

Sonderveröffentlichungen




Spielplatz-Serie




LWL-Shop




Mit der OP durch das Gartenjahr




Blende 2016




Heimatprämie sichern!




Instagram

Meistgelesene Artikel

Schüler lesen die OP




Kommentare




OP kostenlos lesen




Der Online-Shop der OP




Städtewetter
Ihre Stadt/Ihr Ort
Tagestemperatur
°
Tiefsttemperatur
°
Regenprognose
%
Windstärke
km/h
Pollenflug
Ihre Wettervorschau
zur Galerie

Willkommen im Leben:

Die Transfers im Landkreis




Die OP-Serien

Mmmm, wie das duftet! Das Rezept für diesen saftigen Stollen finden Sie unten im Text. Foto: Hartmut Berge Besser Esser

Christstollen: Ein Gebäck fürs ganze Jahr

Als die OP Mike Schmidt in der Backstube besucht, riecht es nach Rosinen und Mandeln. Der 39-Jährige macht das, was seine Vorfahren schon vor rund 180 Jahren in der Vorweihnachtszeit praktizierten: Er backt Stollen. mehrKostenpflichtiger Inhalt

In 12 Schritten zum perfekten ChriststollenGalerie   



90 regionale Rezepte: Das Besser-Esser-Buch


Das Besser Esser Buch mit 70 regionalen Rezepten.

Die Grill-App der Oberhessischen Presse


Rostkost: Rezepte und Grilltechnik




  • Sie befinden sich hier: Arbeit – Mitarbeiter kann Straftat in der Freizeit den Job kosten – op-marburg.de