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Hochschulen

Uni-Ranking: Bei Medizin glänzen Heidelberg und Tübingen

neuen CHE-Hochschulranking besonders gute Studienbedingungen an den Universitäten Heidelberg und Tübingen. Neben Medizin wurden unter anderem die MINT-Fächer Mathematik, Physik, Informatik und Geografie in der diesjährigen Untersuchung vom Centrum für Hochschulentwicklung (CHE) neu bewertet.
Wer Medizin studieren will, sollte sich die Universität Heidelberg ansehen. Laut dem CHE-Ranking fühlen sich die Studenten dort gut betreut.

Wer Medizin studieren will, sollte sich die Universität Heidelberg ansehen. Laut dem CHE-Ranking fühlen sich die Studenten dort gut betreut.

© Uwe Anspach

Gütersloh. um für Hochschulentwicklung (CHE) neu bewertet.

 

In Heidelberg fühlen sich die angehenden Mediziner durch die Lehrenden gut betreut, schätzen den Berufsbezug und die Unterstützung beim Auslandsstudium. In Tübingen loben sie unter anderem die Bibliotheksausstattung und die IT-Infrastruktur.

Am Dienstag (5. Mai) veröffentlichte das CHE sein jährliches Ranking, das zudem im Studienführer der "Zeit" erscheint. Es umfasst insgesamt 300 Universitäten und Fachhochschulen und mehr als 30 Fächer, in diesem Jahr wurden rund ein Drittel von ihnen neu untersucht. Studierende bewerten in dem Ranking

mehrere Kriterien rund um das Studienangebot. Zusätzlich liefern die Hochschulen Fakten.

 

Anschließend werden die Studienangebote miteinander statistisch verglichen und in Spitzengruppe, Mittelgruppe und Schlussgruppe eingeteilt. Im Fach Informatik schnitten zum Beispiel die RWTH Aachen, die Uni Augsburg und die private Jacobs University Bremen sehr gut ab.

An dem CHE-Hochschulranking gibt es auch Kritik. Der Deutsche Hochschulverband erklärte, es sei lediglich eine erste Orientierung und Interessenten sollten sich bei den Hochschulen im Internet und vor Ort selbst genau informieren. Die Wissenschaftliche Qualität der Studienfächer werde beispielsweise nicht untersucht, sagte der Sprecher Matthias Jaroch der Deutschen Presse-Agentur. Außerdem weist die Deutsche Gesellschaft für Soziologie (DGS) auf methodische Mängel hin.

dpa


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