Navigation:
Ticket-Shop Anzeigen- und Abo-Service

Hochschulen

Länder wollen Studienplatzvergabe breiter aufstellen

Die Vergabe attraktiver NC-Studienplätze sorgt vor jedem Semester für Ärger. Das derzeit gültige Online-Verfahren läuft immer noch nicht rund. Nun wollen die Länder das System breiter aufstellen - und die Hochschulen auch ein wenig zu ihrem Glück zwingen.
Die Bundesländer haben sich auf ein neues Verteilsystem für begehrte Studienplätze geeinigt. Damit soll künftig verhindert werden, dass viele NC-Studienplätze unbesetzt bleiben.

Die Bundesländer haben sich auf ein neues Verteilsystem für begehrte Studienplätze geeinigt. Damit soll künftig verhindert werden, dass viele NC-Studienplätze unbesetzt bleiben.

© Jens Kalaene

Berlin. Das seit Jahren holprige Verteilsystem für begehrte Studienplätze mit Numerus-Clausus-Schranke (NC) soll besser werden. Die zuständigen 16 Bundesländer haben deshalb einen neuen Staatsvertrag für das "hochschulstart"-Verfahren der Stiftung für Hochschulzulassung beschlossen.

Diese Vereinbarung für den Nachfolger der Zentralen Vergabestelle für Studienplätze (ZVS) solle zum Wintersemester 2018/2019 greifen, müsse aber noch von allen Ländern förmlich ratifiziert werden, wie das Magazin des Deutschen Studentenwerks ("DSW-Journal") in seiner neuen Ausgabe berichtet,

Den Länder-Plänen zufolge werden künftig auch besonders gravierende Mangelfächer - vor allem Human-, Zahn- und Tiermedizin sowie Pharmazie - in die Online-Studienplatzbörse des "Dialogorientierten Serviceverfahrens" (DoSV) integriert. In diesen bundesweiten NC-Fächern gilt bisher die alte Vergabepraxis, die sich an Abitur-Durchschnittsnoten und Wartezeiten orientiert. Erhofft werde ein Schub, damit die deutschen Hochschulen ihre NC-Studienplätze demnächst ganz überwiegend mit Hilfe des dafür eigens entwickelten Bewerbungssystems "hochschulstart.de" verteilen.

Hintergrund des Reformvorstoßes: Gerade mal 103 von 177 staatlichen Hochschulen (knapp 60 Prozent), die NC-beschränkte Bachelor-Studiengänge anbieten, beteiligten sich zum jetzt beginnenden Wintersemester am internetbasierten DoSV. Zwei Jahre davor waren es sogar nur 89, voriges Jahr dann 100. Am Ende blieben im Wintersemester 2015/16 von 252 000 Bachelor-Plätzen mit örtlichem NC mehr als 11 500 unbesetzt. Das entsprach einer Quote von 4,6 Prozent - zudem ist von einer hohen Dunkelziffer die Rede.

Die Kultusministerkonferenz der 16 Länder (KMK) bewertet die aktuelle Situation des Verfahrens als "nicht zufriedenstellend". Die Kritik am DoSV konzentriert sich auf zwei Mängel: zum einen die zögerliche Teilnahme staatlicher Hochschulen an der Datenbank - zum anderen Mehrfachbewerbungen von Studienberechtigten, die so letztlich begehrte Plätze blockieren. Das finanziell am Aufbau des DoSV beteiligte Bundesbildungsministerium musste im April einräumen, das System werde noch bis 2018 nur unzureichend funktionieren.

Auch der neue Staatsvertrag setzt dem Magazinbericht zufolge bei der Teilnahme der Hochschulen zunächst auf Freiwilligkeit. Nur in den sechs Ländern Berlin, Bremen, Hamburg, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Thüringen seien inzwischen alle Hochschulen mit NC-Fächern an das DoSV-System angebunden. Vor diesem Wintersemester galt für vier von zehn Studiengängen ein NC, wie das Centrum für Hochschulentwicklung (CHE) ermittelte. Die höchsten Anteile hatten Hamburg (72,3 Prozent), Bremen (60,8) und das Saarland (60,2).

dpa


Nächster Artikel
Nächster Artikel
Vorheriger Artikel
Voriger Artikel

Anzeige




Jubiläum




Wünsche




Terra-Tech




Lokschuppen-Sanierung

Lokschuppen-Sanierung: Sollten Marburger über die Umsetzung eingereichter Projektangebote abstimmen dürfen?

Sport-Tabellen




Spielerkader




zur Galerie

Fußballfotos vom Wochenende

Sonderveröffentlichungen




Spielplatz-Serie




LWL-Shop




Mit der OP durch das Gartenjahr




Blende 2016




Heimatprämie sichern!




Instagram

Meistgelesene Artikel

Schüler lesen die OP




Kommentare




OP kostenlos lesen




Der Online-Shop der OP




Städtewetter
Ihre Stadt/Ihr Ort
Tagestemperatur
°
Tiefsttemperatur
°
Regenprognose
%
Windstärke
km/h
Pollenflug
Ihre Wettervorschau
zur Galerie

Willkommen im Leben:

Die Transfers im Landkreis




Die OP-Serien

Eine Vergleichsstudie zwischen Marburg und Osnabrück hat die Wirksamkeit von Karies-Präventionsprogrammen in Marburger Schulen bewiesen. Foto: dpa Kariesprophylaxe

Marburger Schüler haben die besseren Zähne

Marburg nimmt beim Kampf gegen Karies eine Vorreiterposition ein. Dies beweist eine Studie von Professor Klaus Pieper, Leiter der Abteilung Kinderzahnheilkunde der Marburger Zahnklinik. mehrKostenpflichtiger Inhalt



90 regionale Rezepte: Das Besser-Esser-Buch


Das Besser Esser Buch mit 70 regionalen Rezepten.

Die Grill-App der Oberhessischen Presse


Rostkost: Rezepte und Grilltechnik




  • Sie befinden sich hier: Hochschulen – Länder wollen Studienplatzvergabe breiter aufstellen – op-marburg.de