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Was Lehrer im Referendariat besser lassen sollten

Zu laut, zu chaotisch, zu unzuverlässig: Nach dem Studium müssen sich angehende Lehrer meist erstmals richtig mit Schülern auseinandersetzen. Das ist eine große Herausforderung - bei der die Referendare einiges falsch machen können.
Referendare an Schulen können und sollten von dem Wissen erfahrener Lehrer profitieren.

Referendare an Schulen können und sollten von dem Wissen erfahrener Lehrer profitieren.

© Marijan Murat

Berlin. Nach dem Studium steht für Lehramtsstudenten das Referendariat an. Für viele bedeutet das, das erste Mal so richtig eigenverantwortlich vor einer Klasse zu stehen und zu unterrichten. Und das macht auch Angst.

"Man findet irgendwie seinen Weg", erklärt die Buchautorin Frau Freitag.* Sie unterrichtet an einer Berliner Schule und hat verschiedene Bücher über den Schulalltag verfasst. Doch auch für angehende Lehrer gibt es einige No-Gos, mit denen sie lieber nicht in den Schulalltag starten sollten.

"Ich will nett und cool sein."

Viele Referendare möchten nicht streng rüberkommen, sondern lieber nett und kumpelhaft. "Das ist nicht nett, das ist schlicht inkonsequent", warnt Frau Freitag. Denn zuerst haben die Schüler nur die Jacke an, dann fangen sie an zu essen, und irgendwann bricht Chaos aus. Denn die Schüler testen aus, wie weit sie gehen können. "Das Schlimmste ist, wenn dann Schüler zu dir kommen und sagen: "Sei mal strenger."", erzählt Frau Freitag. Wenn es richtig schlecht läuft, fange man dann an, rumzuschreien. Und mit den Schülern befreundet sein, sich anbiedern - das sei sowieso eine schlechte Idee.

"Ich kann schon alles."

Statt alles besser zu wissen, sollten Referendare lieber das Gespräch mit den erfahrenen Lehrern suchen. "Gut ist es, sich den Unterricht der anderen anzuschauen - da kann man viel mitnehmen", rät Frau Freitag. Selbst wenn sie manchmal streng seien, hätten sie auch Mitgefühl. Außerdem sollten die Referendare untereinander lieber Erfahrungen austauschen, als sich kritisch zu beäugen.

"Ich schaffe das nicht."

"Das Referendariat ist eine harte Zeit, man zweifelt ständig an sich", erzählt Frau Freitag. Und am Anfang gebe es besonders schlimme Unterrichtsstunden. Dranbleiben und nicht verzweifeln, heißt es dann. "Es wird besser." Niederlagen gehören einfach dazu. Aber: Wer nur zweifelt und todunglücklich ist, sollte umsatteln. "Das ist sonst nicht fair - gegenüber einem selbst und den Schülern."

"Die haben ja eh keinen Bock."

Manchmal hat man das Gefühl, die Klasse ist einfach nur laut. "Wer genau hinschaut, sieht, dass nicht alle laut sind, sondern nur einige", sagt Frau Freitag. Wichtig sei es, die zu loben, die sich an die Regeln halten, statt alle zu kritisieren. "Wenn 15 Schüler zu spät kommen, sind immerhin fünf pünktlich." Und wenn ein Referendar das Gefühl hat, die Schüler nehmen seine Ideen nicht an, sollten sie nicht gleich die Flinte ins Korn werfen. "Manchmal muss man einfach hartnäckig sein und die Schüler nicht aufgeben."

dpa


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