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Von Facebook bis Sprechstunde: 7 Kniggeregeln für den Campus

Alles easy an der Uni? Ganz so locker, wie manche Studenten hoffen, sind Dozenten meist doch nicht. Die wichtigsten Etiketteregeln für den Campus zu kennen, kann nicht schaden.
Zu spät kommen, früher gehen, quatschen: das kommt bei Professoren nicht gut an.

Zu spät kommen, früher gehen, quatschen: das kommt bei Professoren nicht gut an.

© Jens Büttner

Berlin/Osnabrück. Schließlich hängt vom guten Verhältnis zum Prof. einiges ab.

Hausarbeiten, Seminare, Prüfungen: Für viele Studenten entwickelt sich die Zeit an der Uni zur echten Herausforderung. Ein gutes Verhältnis zu den Professoren kann vieles leichter machen. Aber wie bekommt man das hin?

 

Die richtige Ansprache

 

Dozenten sollten immer mit Titel und Namen angesprochen werden, sagt Stiltrainer Jan Schaumann aus Berlin. "Hat er zwei akademischen Grade, begrüße ich ihn nur mit dem höheren. Ist er Professor Doktor, spreche ich ihn also mit "Herr Professor" an", erklärt der Experte. Viele Dozenten sehen das lockerer. "Mich kann man mit "Guten Tag" begrüßen", sagt Oliver Vornberger, Professor am Institut für Informatik der Universität Osnabrück. Aber auch er rät, die Etikette einzuhalten: "Zumindest, so lange nicht klar ist, wie es der Lehrkörper gerne hätte."

 

Wer gibt wem zuerst die Hand?

 

Generell gelte, dass der Rangniedrigere wartet, bis ihm der Ranghöhere die Hand gibt, so Schaumann. "Man sollte dem Professor also nicht mit ausgestreckter Patsche entgegen stürmen." Hintergrund: "Es gibt immer Leute, denen es nicht angenehm ist, anderen die Hand zu schütteln."

 

Kann ich meinen Professor über Facebook kontaktieren?

 

Bei Facebook einfach eine Freundschaftsanfrage an den Professor zu verschicken, trauen sich Studenten oft doch nicht. Dabei verrät ein Blick auf die Freundesliste des Profs, ob es sich lohnt. "Hat er 60 oder 70 Freunde, handelt es sich eher um einen engeren Bekanntenkreis. Dann würde ich mir eine Anfrage sparen. Geht die Anzahl der Namen aber in den dreistelligen Bereich, sieht die Sache schon anders aus", sagt Rainer Maria Kiesow, Mitautor des Buches "Der Campus-Knigge".

 

Wie sieht die perfekte E-Mail aus?

 

"Für die Anrede in Briefen oder E-Mails gilt das Gleiche wie bei der persönlichen Ansprache", sagt Schaumann. "Sehr geehrter Professor Müller" sei die angemessene Form. Am Ende sollte die passende Grußformel nicht fehlen, etwa "Mit freundlichen Grüßen".

 

In der Sprechstunde: Wo setze ich mich hin?

 

Wer auf Nummer sicher gehen wolle, wartet, bis ihm der Professor einen Platz anbietet. Prinzipiell sitze es sich ums Eck am besten, so Schaumann. In dieser Position können beide während der Unterhaltung Blickkontakt halten. Das sei einer guten Atmosphäre sehr förderlich.

 

Gute Vorbereitung ist unabdingbar

 

Vielen Studenten treibt die Sprechstunde beim Prof. den Angstschweiß auf die Stirn. Zu unrecht, sagt Vornberger. Andererseits sollte man diesen Termin nicht auf die leichte Schulter nehmen. Unvorbereitet zu sein - das geht für Vornberger gar nicht. "Das wirkt desinteressiert. Schließlich hat er sich extra Zeit genommen."

 

Was im Hörsaal gar nicht geht

 

Auf den ersten Blick wirkt es nicht so, als sei ein Professor während der Vorlesung leicht abzulenken. "Aber Unruhe auf den Rängen nervt Dozenten gewaltig", sagt Kiesow. Auf der Hitliste der Störfaktoren ganz oben: Studenten, die zu spät kommen oder früher gehen. Auch Quatschen mit dem Nebenmann und Surfen auf dem Laptop kommt bei Professoren nicht gut an, sagt Vornberger. Schließlich wisse der Dozent ja nicht, um welches Thema es dabei gehe - den Stoff seines Unterrichts oder etwas ganz anderes.

dpa


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