Navigation:
Ticket-Shop Anzeigen- und Abo-Service

Arbeit

Studie: Ein-Euro-Jobs nur selten Brücke in normales Leben

Eigentlich sollten sie Langzeitarbeitslose auf ein normales Arbeitsleben vorbereiten - schon das schafften Ein-Euro-Jobs kaum. Noch schwerer lässt sich damit offenbar der Anspruch erfüllen, Hartz-IV-Empfänger aus dem gesellschaftlichen Abseits zu holen.
Was bringen Ein-Euro-Jobs? Den Arbeitslosen offenbar kaum etwas: Viele fühlen sich dadurchkeineswegs besser in die Gesellschaft integriert.

Was bringen Ein-Euro-Jobs? Den Arbeitslosen offenbar kaum etwas: Viele fühlen sich dadurchkeineswegs besser in die Gesellschaft integriert.

© Karl-Josef Hildenbrand

Nürnberg. Ein-Euro-Jobs stellen nach Erkenntnissen von Arbeitsmarktforschern für nur wenige Langzeitarbeitslose geeignete Brücken zur Rückkehr in ein normales Leben dar. Ein-Euro-Jobber kämen sich weiterhin als "Almosenempfänger" vor; viele fühlten sich dadurch gesellschaftlich nicht besser integriert. Das geht aus einer am Dienstag (10. Februar) veröffentlichten Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) hervor. Die Einschätzung verbessere sich, wenn Ein-Euro-Jobs länger als ein halbes Jahr ausgeübt würden und die Betroffenen mehr als 20 Stunden in der Woche arbeiteten.

Besonders negativ beurteilten Ein-Euro-Jobber ihre Situation, wenn sie die Stellen lediglich aus Angst vor Sanktionen angenommen hätten, berichtet das Forschungsinstitut der Bundesagentur für Arbeit. "Betrachtet man alle Teilnehmer an Ein-Euro-Jobs, lässt sich im Durchschnitt kein verbessertes Gefühl gesellschaftlicher Zugehörigkeit durch die Teilnehmer feststellen", lautet die Bilanz.

Besser gesellschaftlich integriert fühlen sich dagegen frühere Langzeitarbeitslose, die eine vom Jobcenter finanziell unterstützte Stelle in einem regulären Unternehmen vermittelt bekamen. Da sie ihr Geld in Form einer Lohnzahlung direkt vom Arbeitgeber erhielten, fühlten sie sich - trotz der staatlichen Subvention - als eigenständige Verdiener, stellten die Forscher fest. Auf dieser Grundlage hätten die Empfänger von Beschäftigungszuschüssen die Kontakte zu früheren Bekannten wieder intensiviert, die sie zuvor aus Scham eingestellt hätten. Sie gingen auch wieder öfters aus.

Im Januar gab es 1,074 Millionen Langzeitarbeitslose und 88 149 Ein-Euro-Jobber.

dpa


Nächster Artikel
Nächster Artikel
Vorheriger Artikel
Voriger Artikel

Anzeige




Leseraktion




Gute Vorsätze




Jubiläum




Die Transfers im Landkreis




Sport-Tabellen




Spielerkader




zur Galerie

Fußballfotos vom Wochenende

Sonderveröffentlichungen




Spielplatz-Serie




LWL-Shop




Mit der OP durch das Gartenjahr




Blende 2016




Heimatprämie sichern!




Instagram

Schüler lesen die OP




Kommentare




OP kostenlos lesen




Der Online-Shop der OP




Städtewetter
Ihre Stadt/Ihr Ort
Tagestemperatur
°
Tiefsttemperatur
°
Regenprognose
%
Windstärke
km/h
Pollenflug
Ihre Wettervorschau
zur Galerie

Willkommen im Leben:

Die OP-Serien

Sehen Sie nicht zum Anbeißen aus? Das Rezept für den "Kuchen am Stiel" finden Sie im Text. Foto: Katharina Kaufmann-Hirsch Cake Pops

Leckere Lollies

Sie sind klein, rund, bunt und schmecken super süß – Cake Pops. Eigentlich sind die Kuchen-Lollies auch ganz einfach zu machen. Alles, was man dazu braucht, ist etwas Zeit. mehrKostenpflichtiger Inhalt



90 regionale Rezepte: Das Besser-Esser-Buch


Das Besser Esser Buch mit 70 regionalen Rezepten.

Die Grill-App der Oberhessischen Presse


Rostkost: Rezepte und Grilltechnik

Terra-Tech







  • Sie befinden sich hier: Arbeit – Studie: Ein-Euro-Jobs nur selten Brücke in normales Leben – op-marburg.de