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Kein Dienstunfall: Hautallergie durch Druckerstaub

Was gilt schon als Dienstunfall? Eine Hautallergie durch Tonerstaub und Druckertinte jedenfalls nicht. Das hat ein Gericht entschieden.
Regelmäßiger Kontakt mit Tonerstaub kann zu einer Hautkrankheit führen. Der Arbeitgeber muss dies jedoch nicht als Dienstunfall anerkennen, entschied nun ein Oberverwaltungsgericht.

Regelmäßiger Kontakt mit Tonerstaub kann zu einer Hautkrankheit führen. Der Arbeitgeber muss dies jedoch nicht als Dienstunfall anerkennen, entschied nun ein Oberverwaltungsgericht.

© Peter Steffen

Münster. Eine Hautallergie durch Tonerstaub in der Büroluft und an den Akten ist nach einem Gerichtsbeschluss kein Dienstunfall. Geklagt hatte ein Finanzbeamter aus Lüdinghausen, wie das

Oberverwaltungsgericht Münster mitteilt.

Der Kläger hatte geltend gemacht, durch den Staub aus Laserdruckern, der sich in den Räumen der Finanzämter und den dort zu bearbeitenden Schriftstücken befinde, an einer sogenannten Kontaktdermatitis erkrankt zu sein. Der Arbeitgeber hatte den Antrag auf Anerkennung als Dienstunfall abgelehnt. Der Beamte klagte, scheiterte jedoch bereits vor dem Verwaltungsgericht Münster.

Die Berufung des Klägers ließen die Richter der nächsten Instanz nun erst gar nicht zu: Um die Allergie als Dienstunfall anzuerkennen, sei es erforderlich, dass der Beamte der Gefahr einer Erkrankung erheblich stärker ausgesetzt sei als die übrige Bevölkerung, entschied das Oberverwaltungsgericht (Az.: 3 A 964/15). Eine Tätigkeit im Innendienst eines Finanzamtes jedoch berge kein höheres Risiko. Andere Berufe, etwa das Friseurhandwerk, brächten eine wesentlich höhere Wahrscheinlichkeit solcher Hauterkrankungen mit sich.

dpa


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