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Im Vorstellungsgespräch tatsächliche Schwächen zugeben

Über eigene Defizite zu reden, mag niemand - erst recht nicht, wenn er in einem Vorstellungsgespräch danach gefragt wird. Dennoch bleiben Bewerber besser bei der Wahrheit.
Werden Bewerber in einem Vorstellungsgespräch nach ihren Schwächen gefragt, nennen sie am besten ein Unvermögen, das mit dem Job nichts zu tun hat. Foto: Jens Schierenbeck

Werden Bewerber in einem Vorstellungsgespräch nach ihren Schwächen gefragt, nennen sie am besten ein Unvermögen, das mit dem Job nichts zu tun hat. Foto: Jens Schierenbeck

Köln. "Ich neige zur Perfektion" oder "Ich bin vielleicht zu ehrgeizig": Gefragt nach ihren Schwächen, sollten Bewerber solche Antworten vermeiden. "Das ist zu ausgelutscht und nimmt einem keiner ab", sagt Thomas Bähren. Er ist Bewerbungsberater in Köln. Lange Zeit wurden diese Antworten empfohlen. Der Gedanke war, dass der Arbeitgeber die vermeintliche Schwäche als Stärke interpretiert. Jemand der zur Perfektion neigt, ist in der Firma vielleicht gern gesehen. Besser sei, eine Schwäche anzugeben, die der Wahrheit entspricht, mit dem Job aber nichts zu tun hat.

Wer zum Beispiel im Labor anfängt, kann zugeben, dass er in Rhetorik nicht der Stärkste ist. Gut ist auch, eine Schwäche zu nennen, die Berufstätige erkannt und an der sie kontinuierlich gearbeitet haben. Das kann etwa sein, dass jemand Probleme im Umgang mit schwierigen Kunden hat. Dabei können Bewerber zeigen, wie sie mit ihrer Schwäche umgegangen sind und wie sie diese zum Beispiel durch Routine und Feedback von Kollegen behoben haben. Das zeugt von Selbstreflektion.

Keine Lösung ist, bei der Frage nach den Schwächen zu schweigen und keine anzugeben. Das sehe schnell so aus, als seien Bewerber nicht in der Lage, sich selbst kritisch zu sehen, erklärt Bähren.

dpa


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