Navigation:
Ticket-Shop Anzeigen- und Abo-Service

Arbeit

Auslandsknigge: Zehn Fettnäpfchen auf Geschäftsreisen

Auf Geschäftsreisen im Ausland können Arbeitnehmer in allerlei Fettnäpfchen treten. Das größte ist, sich vorher nicht über die Gepflogenheiten im anderen Land zu informieren, sagt Inge Wolff vom Arbeitskreis Umgangsformen International (AUI).
Interkulturelle Kompetenz ist eine wichtige Qualifikation für Arbeitnehmer.

Interkulturelle Kompetenz ist eine wichtige Qualifikation für Arbeitnehmer.

© Patrick Pleul

Bielefeld. Das ist in einzelnen Ländern zu beachten:

 

Japan: Hier geht man besser nicht mit ausgestreckter Hand auf den Geschäftspartner zu: In Japan verbeugt man sich noch. Kommt es dann zum Austausch der Visitenkarten, tut man das beidhändig. "Eine Hand gilt als nachlässlich", beschreibt Wolff. Und natürlich steckt man die Karte nicht gleich ungesehen ein, sondern betrachtet sie vorher interessiert.

 

 

China: In China - wie in Japan - sollte man beim Geschäftsessen nicht die Stäbchen senkrecht in den Reis stecken: Das erinnert nämlich an eine Opfergabe, erklärt Wolff. Außerdem gilt es, nicht erschreckt zu schauen oder sogar eine Bemerkung zu machen, wenn die Geschäftspartner schmatzen: In China zeigt man so, dass es schmeckt.

 

 

Indien: Die linke Hand gilt in Indien und auch einigen arabischen Ländern als unrein. Deshalb benutzt man sie hier nicht zum Überreichen von Dingen - auch nicht von der Visitenkarte: Anders als in Japan gibt man die dem Geschäftspartner also nur mit der rechten Hand.

 

 

Thailand: Trifft man die Kinder des Geschäftspartners, könnte man denken, man erscheint besonders nett, streichelt man ihnen kurz über den Kopf. Das wäre aber völlig falsch. In Thailand berührt man Menschen nicht am Kopf: Dort sitzt nämlich die Seele, erklärt Wolff.

 

 

Niederlande: Bringt man dem Geschäftspartner Blumen als Geschenk mit, lässt man sie in den Niederlanden besser im Papier eingewickelt. Das habe eine alte Überlegung als Ursprung, erklärt Wolff. Weil in den Niederlande so viele Blumen wachsen, zeigt das Papier: Ich habe sie nicht einfach auf dem Weg gepflückt, sondern extra gekauft.

 

 

Türkei: Steht beim Geschäftspartner etwa eine schöne Statue im Büro, verbeißt man sich besser, sie ausschweifend zu bewundern. Denn sonst könnte er sich verpflichtet fühlen, einem das Teil zu schenken, erzählt Wolff.

 

 

Österreich:Hier mag man Titel. Der Geschäftsreisende tut also gut daran, nicht nur den Dr. und den Prof. vor dem Namen zu nennen, sondern auch das Diplom und den Magister, rät Wolff.

 

 

Frankreich: Hier kommt es auf das "Herr" und "Frau" an - soll bedeuten: Statt dem Geschäftspartner einfach mit einem "Bonjour" zu begrüßen, hängt man ein "Bonjour, Monsieur" oder "Bonjour, Madame" an. Genauso wie beim "Merci, Madame".

 

 

USA: In den Vereinigten Staaten ist man ohnehin schon direkt beim "you", auch der Vorname ist schnell gefallen. Das darf der deutsche Business-Partner aber nicht mit einem "Du"-Verhältnis wie in Deutschland verwechseln - so vertraut ist man dann noch nicht automatisch.

 

 

Russland: Schenkt man dem russischen Geschäftspartner Blumen, haben sie besser eine ungerade Anzahl - in gerader Zahl bekommt er den Strauß nur, falls man ihm kondolieren möchte.

dpa


Nächster Artikel
Nächster Artikel
Vorheriger Artikel
Voriger Artikel

Anzeige




Jubiläum




Wünsche




Terra-Tech




Lokschuppen-Sanierung

Lokschuppen-Sanierung: Sollten Marburger über die Umsetzung eingereichter Projektangebote abstimmen dürfen?

Sport-Tabellen




Spielerkader




zur Galerie

Fußballfotos vom Wochenende

Sonderveröffentlichungen




Spielplatz-Serie




LWL-Shop




Mit der OP durch das Gartenjahr




Blende 2016




Heimatprämie sichern!




Instagram

Meistgelesene Artikel

Schüler lesen die OP




Kommentare




OP kostenlos lesen




Der Online-Shop der OP




Städtewetter
Ihre Stadt/Ihr Ort
Tagestemperatur
°
Tiefsttemperatur
°
Regenprognose
%
Windstärke
km/h
Pollenflug
Ihre Wettervorschau
zur Galerie

Willkommen im Leben:

Die Transfers im Landkreis




Die OP-Serien

Mmmm, wie das duftet! Das Rezept für diesen saftigen Stollen finden Sie unten im Text. Foto: Hartmut Berge Besser Esser

Christstollen: Ein Gebäck fürs ganze Jahr

Als die OP Mike Schmidt in der Backstube besucht, riecht es nach Rosinen und Mandeln. Der 39-Jährige macht das, was seine Vorfahren schon vor rund 180 Jahren in der Vorweihnachtszeit praktizierten: Er backt Stollen. mehrKostenpflichtiger Inhalt

In 12 Schritten zum perfekten ChriststollenGalerie   



90 regionale Rezepte: Das Besser-Esser-Buch


Das Besser Esser Buch mit 70 regionalen Rezepten.

Die Grill-App der Oberhessischen Presse


Rostkost: Rezepte und Grilltechnik




  • Sie befinden sich hier: Arbeit – Auslandsknigge: Zehn Fettnäpfchen auf Geschäftsreisen – op-marburg.de