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Tourismus

Zwischen Kränen oder im Sand: Tanzen auf Europas Festivals

Rucksack und Zelt packen und den Dosenöffner nicht vergessen - in ein paar Wochen geht die Festivalsaison los. Aber wohin soll’s in diesem Jahr gehen? Wie wär's mit dem Feiern am Strand, zwischen Apfelbäumen oder in Industrieanlagen? Da sind Europas Festivals.
Ob Aarhus, Boom oder Novi Sad - viele Städte in Europa haben sich als Festivalstätte bereits einen Namen gemacht.

Ob Aarhus, Boom oder Novi Sad - viele Städte in Europa haben sich als Festivalstätte bereits einen Namen gemacht.

© dpa-infografik

Berlin. Mancher mag das Feiern in der großen Masse mit den angesagten Headlinern der Musikszene, andere bevorzugen Beschaulicheres an abgeschiedenen Orten. Bald ist es wieder soweit: Die Festivalsaison rückt immer näher. Und diese Events in Europa sind auf jeden Fall einen Besuch wert: 

Die größten Festivals: 400 000 Besucher tummeln sich beim

Sziget-Festival mitten in Budapest – auf der Donauinsel Óbuda. Eine Woche lang wird hier zu gemischter Musik gefeiert, vom 10. bis 17. August. 50 Bühnen, 200 Programmpunkte pro Tag.

Im Nachbarland wird in der gleichen Größenordnung gefeiert: Das

Exit-Festival findet auf der alten Festung Petrovaradin in Novi Sad in Serbien statt. Vom 7. bis 10. Juli treten hier Stars wie Ellie Goulding, Wiz Khalifa oder Robin Schulz auf. Im Jahr 2000 veranstalteten Studenten das Festival zum ersten Mal. Exit sollte nach dem Zerfall Jugoslawiens die Kultur wiederbeleben. Heute gehört es zu den größten Europas.

Vom 22. bis 24. Juli verwandelt sich die Stadt Boom in Belgien in eine Märchenwelt: Das

Tomorrowland gehört zu den größten Elektrofestivals der Welt. Hier fängt die Party schon auf der Hinfahrt an: Busse, Züge und Flugzeuge karren die Besucher nach Flandern. "Hier treffen sich die Stars der Szene", sagt Simon Zehender von der Website Festivalticker.de. "Tomorrowland ist einfach nur ein Hyper-Kommerz." Und immer mehr Festivals übernehmen diese Elektro-Märchenwelt. Beispielsweise das Parookaville vom 15. bis 17. Juli am Flughafen Weeze am Niederrhein. "Das Festival ist wie eine kleine eigene Stadt. Hier sind die Besucher die Bürger und haben sogar Visa für das Wochenende", berichtet Zehender.

Die besonderen Locations: Zwischen mächtigen Kränen tanzt man in Ferropolis, der Stadt aus Eisen bei Gräfenhainichen (Sachsen-Anhalt). Wo einst Kohle abgebaut wurde, findet vom 15. bis 17. Juli das

Festival Melt statt. Wer auf Hip-Hop steht, sollte eine Woche früher kommen zum

Splash-Festival (8. bis 10. Juli).

"Vier Tage Ferienkommunismus, das größte Ferienlager der Republik": So nennen die Veranstalter der

Fusion ihr Festival. Für den Kauf der Tickets für das Event vom 29. Juni bis 3. Juli muss man ausgelost werden. Vielleicht macht genau das die Fusion auf dem alten Militärflughafen in Lärz (Mecklenburg-Vorpommern) so besonders. "Die Fusion ist wie eine andere Welt", sagt Christine Neder, Bloggerin von lilies-diary.com. "Alles ist mit so viel Liebe gemacht und es gibt tolle Workshops".

Auch auf dem Hügel der Günther-Klotz-Anlage in Karlsruhe findet vom 22. bis 24. Juli ein Festival statt: Offiziell heißt es ganz einfach:

Das Fest. "Das Ambiente ist toll. Die Bühne ist am Fuße eines Hügels, auf dem die Besucher sitzen, und mitten durch das Gelände fließt ein kleiner Bach", erklärt Marion Schäfer, Bloggerin von escape-from-reality.de.

Das Feiern am Strand: Mit den Füßen im Sand tanzen, verschwitzt ins Meer springen und die Brise riechen: Festivals direkt am Strand haben einen ganz besonderen Charme. Etwa das

Festival G! in einer Bucht des 400-Seelen-Dorfes Syðrugøta auf den Färöer-Inseln (14. bis 16. Juli). Im Hintergrund liegen die typischen skandinavischen Holzhütten, die Bucht ist von Klippen umgeben und ähnelt einem natürlichen Amphitheater. Und angesichts der für Mittlereuropäer etwas frischeren Sommertemperaturen oben im Norden gibt es Saunen zum Aufwärmen.

Die Festivals mit Citytrip: "Entweder man geht auf ein Festival fernab an einen anderen Ort oder kombiniert es mit einem Citytrip", findet Bloggerin Christine Neder. Sie empfiehlt für letzteres das Flow in Helsinki. Ein stillgelegtes Kraftwerk mitten in der finnischen Hauptstadt verwandelt sich vom 12. bis 14. August zu einem Festivalgelände. Das

Flow bietet eine Bühne für Newcomer und alte Hasen im Musikgeschäft.

In Aarhus in Dänemark findet das

Spot-Festival nicht auf einem einzigen Gelände statt, sondern in der gesamten Stadt. Die Bühnen befinden sind in Clubs. "Die Atmosphäre ist ganz besonders", erzählt Marion Schäfer. "Man merkt, dass vor allem die Musik im Vordergrund steht. Es treten viele junge, recht unbekannte, meist skandinavische Bands auf, und Talentscouts sind unterwegs." Sie hat das Festival mit einem Urlaub in einem Ferienhaus kombiniert: "Das war die perfekte Mischung." Vom 28. April bis zum 1. Mai wird Aarhus wieder zur Musikstadt.

Auch Amsterdam bietet vom 19. bis 23. Oktober ein großes Clubfestival: Das

Amsterdam Dance Event lockt mehr als 365 000 Besucher in die Stadt, über 2000 Künstler spielen in den Clubs. Und alles dreht sich um Elektro-Musik, Filme und Kunst. "Das Event ist eine Mischung aus einem Festival und einer Konferenz", sagt Zehender. "Hier treffen sich die Musiker der Szene und neue Künstler werden entdeckt".

dpa


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