Navigation:
Ticket-Shop Anzeigen- und Abo-Service

Tourismus

Teurer Franken: Auswirkungen im Sommer erwartet

Die Schweiz ist für Urlauber aus Deutschland ein teures Pflaster. Mit der jüngsten Aufwertung des Franken ist es sogar noch ein bisschen heftiger geworden. Der Deutschland-Chef von Schweiz Tourismus, Jörg Peter Krebs, bleibt aber gelassen.
Städte wie Zürich steigen in der Gunst der Urlauber.

Städte wie Zürich steigen in der Gunst der Urlauber.

© swiss-image.ch/Christof Sonderegger

Berlin. "Die Hürde ist groß, aber die war schon vorher groß", beschreibt er, wie die Schweiz als Ziel für deutsche Urlauber wahrgenommen wird. Bislang mache sich die Aufwertung bei den Buchungen nicht bemerkbar, sagte Krebs anlässlich der

Reisemesse ITB in Berlin (4. bis 8. März). Im Sommer erwarte man dann aber, den für die Deutschen teuren Wechselkurs im Tourismus zu spüren.

 

Die Schweiz setzt mit neuen Angeboten dagegen. "Wir kämpfen um jeden Kunden an allen Fronten", sagte Krebs. Den Schwerpunkt bilden dabei der Ausbau im Städtetourismus und der Fokus auf Radtouristen in den Bergen. In beiden Bereichen habe es in den vergangenen Jahren schon gute Zuwächse gegeben.

Besonders in den Städten setzen die Verantwortlichen auf Kulturinteressierte: Ein neues Kunstmuseum in Basel und ein Kulturzentrum in Lugano sind nur einige Beispiele für diese Anstrengungen. "Da kommt einiges auf uns zu", sagte Krebs. Die Städte seien bislang die stabilste Komponente im Tourismus gewesen - jetzt baue man die Kapazitäten aus. Zürich und Luzern wüchsen gut, Basis bleibe aber der Wandertourismus.

Auch wenn es um die beliebtesten Urlaubsregionen geht, zeigt sich die Schweiz beständig: "Die stärkste Ferienregion ist und bleibt Graubünden." Danach folgen die Region Luzern, Bern und das Berner Land, das Tessin und Wallis. Das Tessin habe in der Beliebtheit bei deutschen Urlaubern zuletzt etwas gelitten: In den 1970er und 1980er Jahren war die Region sehr beliebt. "Das haben wir ein bisschen verloren", sagte Krebs.

Für die Zukunft setze man vor allem darauf, Premiumkunden anzusprechen - "weil wir ein teures Produkt sind für eine Durchschnittsfamilie". Premium bedeute aber nicht zwangsweise Luxus: Auch Angebote wie höherwertige Jugendherbergen mit Wellnessbereich sollen Urlauber locken. Der typische Tourist aus Deutschland könnte sich aber wohl auch mehr leisten: "Unser Kunde ist etwa 46 Jahre alt, höher gebildet, kommt aus dem Raum Baden-Württemberg und verdient etwa 3500 Euro", beschreibt Krebs.

dpa


Nächster Artikel
Nächster Artikel
Vorheriger Artikel
Voriger Artikel

Anzeige




Jubiläum




Wünsche




Terra-Tech




Lokschuppen-Sanierung

Lokschuppen-Sanierung: Sollten Marburger über die Umsetzung eingereichter Projektangebote abstimmen dürfen?

Sport-Tabellen




Spielerkader




zur Galerie

Fußballfotos vom Wochenende

Sonderveröffentlichungen




Spielplatz-Serie




LWL-Shop




Mit der OP durch das Gartenjahr




Blende 2016




Heimatprämie sichern!




Instagram

Meistgelesene Artikel

Schüler lesen die OP




Kommentare




OP kostenlos lesen




Der Online-Shop der OP




Städtewetter
Ihre Stadt/Ihr Ort
Tagestemperatur
°
Tiefsttemperatur
°
Regenprognose
%
Windstärke
km/h
Pollenflug
Ihre Wettervorschau
zur Galerie

Willkommen im Leben:

Die Transfers im Landkreis




Die OP-Serien

Mmmm, wie das duftet! Das Rezept für diesen saftigen Stollen finden Sie unten im Text. Foto: Hartmut Berge Besser Esser

Christstollen: Ein Gebäck fürs ganze Jahr

Als die OP Mike Schmidt in der Backstube besucht, riecht es nach Rosinen und Mandeln. Der 39-Jährige macht das, was seine Vorfahren schon vor rund 180 Jahren in der Vorweihnachtszeit praktizierten: Er backt Stollen. mehrKostenpflichtiger Inhalt

In 12 Schritten zum perfekten ChriststollenGalerie   



90 regionale Rezepte: Das Besser-Esser-Buch


Das Besser Esser Buch mit 70 regionalen Rezepten.

Die Grill-App der Oberhessischen Presse


Rostkost: Rezepte und Grilltechnik




  • Sie befinden sich hier: Tourismus – Teurer Franken: Auswirkungen im Sommer erwartet – op-marburg.de